Dass der Revitalisierungsfonds geopfert werden sollte, sorgte für eine Woge der Empörung. Tenor: Damit würden wertvolles Kulturgut, Denkmäler, alte Gemäuer dem Verfall preisgegeben - undenkbar für ein Kulturland wie unseres. Mit so viel "Anteilnahme" hatte der zuständige Landesrat Johann Seitinger wohl nicht gerechnet - er musste jetzt klein beigeben. Was aus seinem Büro so heißt: Durch "Umschichtungen" im eigenen Ressort - im Wohnbaucheck für einjährige Landesdarlehen seien noch Gelder gewesen - habe man drei Millionen bereitstellen können. Damit bliebe der Fonds für die Jahre 2009 und 2010 erhalten.
Einschränkung: Damit seien nur die Darlehen aus dem Fonds abgesichert - nicht jene 1,6 Millionen an Förderungen, die sonst auch aus dem Seitinger-Ressort gekommen sind. Da ersucht Seitinger jetzt LH-Stellvertreter Flecker, sich einzubringen...
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