Sa, 18. August 2018

Supercup-Ersatz

21.10.2008 13:34

Rapid spielt zur Belohnung gegen den SV Horn

Der heimische Supercup zwischen dem Cupsieger und dem Meister gehört seit 2004 - als 19. und letzter Sieger hat sich Austria Wien eingetragen - der Vergangenheit an. Trotzdem kommt es heuer zu einem Vergleich der zwei Gewinner. Titelträger Rapid tritt am Mittwoch um 19.30 Uhr im Waldviertel gegen Cupsieger SV Horn an.

Der Cup war in der vorigen Saison allerdings nur als Amateur-Bewerb ausgetragen worden, die Profivereine der Bundesliga wegen der EM-Vorbereitungen des Nationalteams "befreit" gewesen. Für die in der Ostliga engagierten Waldviertler ist das Treffen mit den Hütteldorfern eine Belohnung, sie dürfen die kompletten Einnahmen behalten. Rapid erhält vom ÖFB eine kleine Entschädigung.

Das Spiel dauert im Stadion Hopfgarten, das nach dem Aufbau einer zusätzlicher Tribüne rund 4.000 Zuschauer fasst, auch nur 90 Minuten. Danach ist Schluss, es gibt keine Verlängerung oder ein etwaiges Elferschießen. Das stört den mit den Amateure des SV Mattersburg punktegleichen Tabellenzweiten nicht. "Für die Spieler ist es etwas Besonderes gegen Rapid zu spielen. Und es ist der Lohn für unseren Cupsieg, wir haben das hart erarbeiten müssen", sagte Trainer Rupert Marko.

Nach Rapid kommt Sturm
Auch wenn die Ostliga den sportlichen Vorrang besitzt, wird es für die prominenten Gäste nicht einfach werden. Die Truppe des Ex-Teamspielers Marko ist heimstark, hat bisher kein Heimspiel (vier Siege, ein Remis) verloren und erst am Wochenende in Wien die Rapid Amateure 4:1 bezwungen. Am nächsten Mittwoch (29. Oktober) kommt mit Sturm Graz ein weiterer Bundesligist (zum aktuellen ÖFB-Cup-Achtelfinale) nach Horn.

Für die favorisierten Wiener ist es das erste "Pflichtspiel" seit dem 0:1 am 5. Oktober in Salzburg. Auch wenn die Partie nicht die Bedeutung eines Ligaspiels hat, so kommen die prominenten Gäste sicher nicht, um zu verlieren. "Natürlich wollen wir dort gewinnen", gibt Kapitän Steffen Hofmann zu, dessen Trainer Peter Pacult zustimmend nickt. Für die Rapidler ist es auch eine willkommene Gelegenheit, nach der Länderspiel-Pause für das erste Liga-Match nach 20-tägiger Pause (Samstag in Wien gegen SV Mattersburg) in die Gänge zu kommen.

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