Die Sensation perfekt gemacht hat Linas Pilibaitis mit einem späten Kopfballtreffer zum 2:1 in der 87. Minute. Dabei schienen die Schotten nach dem schwachen Hinspiel in Litauen noch den Kopf aus der Schlinge zu ziehen, denn Mittelfeldspieler Kevin Thompson brachte die Rangers in der 33. Minute in Front. Kurz vor der Pause gelang Kaunas jedoch per Freistoß durch Nerijus Radzius der Ausgleich (43.).
Für die Rangers ist die Europacup-Saison damit bereits zu Ende, denn den Verlierern der zweiten Runde bleibt auch der Umstieg in den UEFA-Cup verwehrt. Dieses Trostpflaster gibt es erst bei einem Ausscheiden in der dritten und letzten Runde. Dort trifft Kaunas nun am 12./13. und 26./27. August auf den Sieger des Duells Aalborg (Dänemark) gegen Modrica (Bosnien). Aller Voraussicht nach heißt der Gegner Aalborg, denn der dänische Champion hat das Hinspiel 5:0 gewonnen.
Red Bull Salzburg ist gewarnt
Das Weiterkommen von Kaunas sollte auch eine Warnung für Red Bull Salzburg sein, denn auch der österreichische Vizemeister bekommt es in der zweiten Qualifikationsrunde des UEFA-Cups mit einem litauischen Verein zu tun. Die Salzburger treffen am 14. und 28. August auf den litauischen Tabellenzweiten Suduva Marijampole.
Eine Sensation wäre beinahe auch im zweiten Quali-Spiel des Dienstags geglückt. Doch Brann Bergen setzte sich trotz einer 1:2-Pleite auswärts (Schiedsrichter Stuchlik) gegen Ventspils dank des 1:0-Heimerfolges im ersten Match durch.
Österreichs Meister Rapid droht am Mittwoch ein ähnliches Schicksal wie den Rangers. Die Hütteldorfer müssen am Mittwoch im Rückspiel gegen den zypriotischen Meister Anorthosis Famagusta einem 0:3-Rückstand nachlaufen. Vom frühen Out bedroht ist auch Anderlecht nach einer 1:2-Heimpleite gegen BATE Borisow aus Weißrussland.
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