So, 23. September 2018

Tragischer Unfall

09.06.2008 17:22

Bus stürzt in Straßengraben - 15-Jähriger tot

Beim Unfall eines Reisebusses aus Tschechien sind Samstag früh auf der Südautobahn der 15-jährige Sohn des Fahrers getötet und weitere zehn Kinder und Jugendliche zum Teil schwer verletzt worden. Das Fahrzeug war nach einem Ausweichmanöver bei Laßnitzhöhe im Bezirk Graz-Umgebung umgekippt und in den Straßengraben gestürzt.

Alle Bilder findest du in der Infobox!

Der Bus aus der Gemeinde Pist bei Prag war von Tschechien nach Kroatien unterwegs, als gegen 2.10 Uhr das Unglück geschah: Dem Lenker zufolge habe vor dem Reisefahrzeug ein Auto plötzlich gebremst, wodurch er ein Ausweichmanöver nach rechts habe machen müssen. Dabei war der Bus auf das Bankett geraten, dieses hatte nachgegeben, weshalb das Großfahrzeug umstürzte und noch ein Stück weiterschlitterte.

Bursche aus Fahrzeug geschleudert
Durch die Wucht des Bremsmanövers war der 15-jährige Sohn des Fahrers vom Beifahrersitz aus dem Bus geschleudert worden. Danach stürzte das Fahrzeug auf ihn - der Bursche war sofort tot.

Großeinsatz für Rettungskräfte
Das Rote Kreuz, die Polizei und die Freiwilligen Feuerwehren der Umgebung befanden sich im Großeinsatz - allein vom Roten Kreuz waren 13 Rettungsfahrzeuge und die drei Notarztwagen der Bezirke Graz, Graz-Umgebung und Weiz im Einsatz. Drei schwer- und sieben leicht verletzte Jugendliche und Kinder der Reisegesellschaft wurden ins LKH Graz gebracht.

Ersatzbus unterwegs
Um die Überlebenden - der Reisebus hatte 51 Insassen - kümmerten sich in den Morgen- und Vormittagsstunden die Kriseninterventionsteams des Roten Kreuzes sowie des Landes Steiermark. Sie wurden zur Betreuung in die Rotkreuz-Stelle Nestelbach gebracht. Die unverletzt gebliebenen Mitglieder der Reisegruppe dürften ihren Weg in den Urlaub aber offenbar fortsetzen. Laut Autobahnpolizeiinspektion Graz-West sei ein Ersatzbus aus Tschechien unterwegs.

A2 lange gesperrt
Die A2 war in Fahrtrichtung an der Unfallstelle bis in die späten Vormittagsstunden wegen der Bergungs- und Aufräumarbeiten nur erschwert zu passieren.

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