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23.01.2017 - 04:42
Foto: thinkstockphotos.de

Barcelona: Mit dem (E- )Bike auf den Spuren Gaudís

16.03.2013, 17:00
Zu viel zu sehen für nur einen Besuch: Die katalanische Hauptstadt Barcelona ist immer eine Wiederholung wert. Diesmal sind wir unter anderem mit dem Fahrrad unterwegs, oder besser gesagt: Wir sind mit dem E-Bike auf den Spuren Gaudís.

Für manche Städte reicht ein Besuch bei Weitem nicht aus. Definitiv gehört Barcelona zu diesen Reisezielen. Denn an einem verlängerten Wochenende hat man noch lange nicht alles gesehen. "Zu viele" Sehenswürdigkeiten passen nicht in ein Dreitagesprogramm – wiederkommen lautet die Devise! Und dank das mediterranen Klimas der katalanischen Hauptstadt kann man sich ganzjährig auf die Reise in die Mittelmeermetropole machen. Wer die trüben Wintermonate in unseren Breiten langsam satthat und die Sonne wieder spüren will, der sollte jetzt schleunigst sein Köfferchen packen und gen Spanien reisen.

Nach gerade einmal zwei Stunden Flug kitzeln die ersten Sonnenstrahlen unsere Nasen. In der Stadt genießen die Menschen gerade an jeder Ecke die warmen Temperaturen bei Tapas und Co. – die typisch spanischen Appetithäppchen gehen in Barcelona einfach immer. Für die Tapas- Neulinge: "Tapa" bedeutet so viel wie Deckel. Ursprünglich wurde ein Stück Brot zum Glas Wein gereicht und auf das Glas gesetzt, um Fliegen abzuwehren. Der "Deckel" wurde mit der Zeit mit den unterschiedlichsten Belagen "verschönert". Sieht nicht nur gut aus, sondern schmeckt auch wunderbar – auch wenn er heute nicht wirklich mehr auf den Gläsern zu finden ist. Ein oder zwei solcher Köstlichkeiten sind für die kleine Pause zwischendurch gerade richtig.

Hotellerie in Zeiten der Krise ein wichtiger Arbeitgeber

Stunden könnte man der katalanischen Gastfreundlichkeit frönen und dabei die Einheimischen beobachten, wie sie ihre Mittagspause, die Siesta, genießen. Von der spanischen Krise merkt der Besucher in Barcelona im Übrigen viel weniger. Schaut man ganz genau, dann fällt auf, dass vor allem kleinere Läden zugesperrt haben. Doch der Tourismus- Boom hält weiter an und über sieben Millionen Besucher strömen jedes Jahr in die moderne Metropole. Diese braucht das Land auch dringend: "Der Tourismus ist eine Säule der Wirtschaft, und jeder Reisende ist für Spanien gerade jetzt wichtig", erzählt auch Marina Riess, Hoteldirektorin des neue K+K Hotels Picasso im mondänen Stadtteil El Born. Vor allem die Hotellerie ist ein wichtiger Arbeitgeber, gerade in Zeiten von rund 25 Prozent Arbeitslosigkeit.

Gegenüber des Hotels spazieren wir durch den Park de la Ciutadella, sicher die grünste Oase inmitten der Millionenstadt. Der Brunnen Font de la Cascada ist ein Anziehungspunkt vor allem für Kinder. Denn gerne werden dort Fische oder kleine Schildkröten "freigelassen" – was dazu führt, dass er des Öfteren entleert werden muss.

Der schönste Park in der Metropole ist aber ohne Zweifel der Park Güell. Entworfen von Antoni Gaudí, dessen Spuren in Barcelona unübersehbar sind. Kein anderer hat, mit seiner architektonisch individuellen Bauweise, die Stadt so geprägt. Weltberühmt ist die mit Bruchkeramik verzierte gewundene Bank, oberhalb der eigentümlich römischen Tempeln nachempfundenen Markthalle. Typisch für Gaudí sind die zwei türmchenbewehrten Pavillons mit Café zu beiden Seiten des Eingangs.

Mit dem E- Bike auf den Spuren Gaudís

Wer die steile Gasse zum Haupteingang des Parks nicht zu Fuß laufen möchte, dem bietet eine moderne Alternative Erleichterung und viel Spaß: Ein E- Bike vereinfacht nicht nur das Erklimmen dieses Hügels, sondern auch das übrige zügige Sightseeing- Programm. Mit einer geführten E- Bike- Tour kann der Besucher zum Beispiel eine Gaudí- Tour machen. Da radelt er dann flott von einem Bauwerk des katalanischen Modernismus, dessen Hauptvertreter Antoni Gaudí war, zum anderen. Weltbekannt auch seine "Unvollendete", die Sühnekirche Sagrada Família. Eine ewige Baustelle, aber wie der Meister so schön sagte: "Sein Auftraggeber hat alle Zeit der Welt."

So viel Zeit hat der typische Tourist in Barcelona leider nicht, daher ist ein E- Bike oder auch ein Fahrrad ohne Motor, nicht nur bequem, sondern ebenso praktisch. Barcelona ist durchaus radfreundlich, über 200 Kilometer Radwege schlängeln sich durch die Stadt. So kann man einige Höhepunkte mehr in seine Besichtigung packen. Schließlich hat man das Gefühl, sich in einem riesengroßen Freilichtmuseum zu befinden. Überall bedeutende Architektur, Statuen, Skulpturen oder Denkmäler unterschiedlichster Zeitabschnitte. Empfehlenswert ist ein Ausflug zum Strand in die modernen Viertel. Von Weitem ist da unter anderem ein riesiger goldener Fisch zu sehen. Nur eines von vielen Kunstwerken in einer Stadt, die jedes Wiederkommen verdient und nie langweilig wird.

16.03.2013, 17:00
Diana Krulei, Kronen Zeitung
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