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21.08.2017 - 07:25
Foto: AP

Umtauschaktion für Galaxy Note 7 in USA gestartet

03.09.2016, 14:13

Nach dem weltweiten Verkaufsstopp des Galaxy Note 7 hat Samsung am Freitag in den USA mit der kostspieligen Umtauschaktion für sein neues Vorzeigemodell begonnen. Kunden könnten "von heute an" ihr Galaxy Note 7 gegen ein neues Smartphone umtauschen, kündigte Samsung Electronics America an.

Nach mehreren Fällen von Akkubränden hatte der südkoreanische Konzern kurz zuvor angekündigt, dass die Geräte aus dem Verkehr gezogen würden. Von der bisher beispiellosen Rückrufaktion für ein Smartphone- Spitzenmodell bei Samsung sind nach eigenen Angaben weltweit 2,5 Millionen verkaufte Geräte betroffen.

In Südkorea soll der Umtausch am 19. September starten. Dortigen Medienberichten zufolge könnte die Umtauschaktion umgerechnet etwa 1,2 Milliarden Euro kosten. Samsung selbst machte dazu bisher keine Angaben. Der Chef der Smartphone- Sparte, Koh Dong- jin, hatte lediglich von enormen Kosten gesprochen. "Unser vorläufiges Ziel ist es, dass alle Produkte bis zum März nächsten Jahres umgetauscht sind", zitierte die nationale Nachrichtenagentur Yonhap einen Firmenvertreter.

Foto: Samsung, krone.at-Grafik

"Aktive Vorgehensweise"

Die Kunden in den USA können schon in der nächsten Woche ein neues Galaxy Note 7 haben oder ihr jetziges Gerät gegen die Premium- Modelle Galaxy S7 oder Galaxy S7 Edge umtauschen. Für den Preisunterschied will Samsung aufkommen. "Wir ermutigen die Kunden dazu, ihr Note 7 umzutauschen, indem sie von unserem Produkte- Umtauschprogramm profitieren", sagte der Präsident von Samsung Electronics America, Tim Baxter. Samsung reagiere mit einer "aktiven Vorgehensweise".

Das Note 7 wurde erst vor zwei Wochen in den USA und etlichen anderen Ländern auf den Markt gebracht. Medienberichte über einzelne Fälle, in denen das Gerät später beim Laden explodiert oder in Flammen aufgegangen sei, hatten Samsung alarmiert. Nach eigenen Untersuchungen identifizierte das Unternehmen Probleme mit der Akkuzelle. 35 Schadensfälle seien bisher bestätigt worden. Was genau die Probleme verursachte, ist bisher nicht bekannt.

03.09.2016, 14:13
AG/red
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