Fr, 19. Jänner 2018

Prüfbericht-Wirbel:

14.01.2018 08:47

"Kritik an den Prüfern ist einfach unerhört"

Der Endbericht des Landesrechnungshofs zur Gemeindeaufsicht schlägt hohe Wellen! Die Prüfer rügen den jahrelangen zögerlichen Umgang von Verwaltungsmissständen. Den Auftrag zur Prüfung initiierte in der Landesregierung im März 2016 Grünen-Landesrat Rudi Anschober.

"Krone": Der Landesrechnungshof zeigt ausführlich Missstände auf. Sind Sie nun zufrieden?
Rudi Anschober: Die Prüfer haben sehr korrekt gearbeitet. Dass man ihnen jetzt unterstellt, dass sie nicht objektiv waren, ist unerhört und nicht in Ordnung.

"Krone": Fortsetzung folgt, oder?
Anschober: So wie es aussieht, führt nun kein Weg an einer Untersuchungskommission vorbei. Die Freiheitlichen müssen Farbe bekennen, nur mit Ihnen gibt es eine Mehrheit dafür. Wenn FPÖ-Klubobmann Mahr sagt, es muss Konsequenzen geben, muss er zustimmen.

"Krone": Warum ist der Untersuchungsausschuss so wichtig, ist nicht schon alles gesagt?
Anschober: Der Rechnungshof klärt den Sachverhalt. Die Kommission soll sich mit der politischen Verantwortung befassen und erörtern, wie die Missstände entstehen konnten und warum haben die Kontrollmechanismen nicht gegriffen.

"Krone": Schadet das Geplänkel nicht allen Parteien?
Anschober: Die Bürger sind in der Lage zu differenzieren und können zuordnen, wo die politische Verantwortung zu Hause ist.

Mario Zeko, Kronen Zeitung

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