Mo, 18. Dezember 2017

Tipps vom Frauenarzt

10.06.2017 06:00

Probleme im Wechsel?

Frauenarzt Univ.-Prof. Dr. Heinz Kölbl erklärt im aktuellen Gesundheits-Flip, wie typische Beschwerden im Klimakterium gelindert werden können. Zum Beispiel auf pflanzlicher Basis mit Isoflavonen.

Hitzewallungen, Schweißausbrüche, Stimmungsschwankungen, Schlafstörungen, Scheidentrockenheit - diese und weitere Beschwerden machen unzähligen Frauen das Leben in den sogenannten Wechseljahren mehr oder weniger schwer. Wie diese Situation entsteht und was am besten hilft, beschreibt Gynäkologe Univ.-Prof. Dr. Heinz Kölbl: "Etwa mit Ende 40 beginnt die Funktion der Eierstöcke nachzulassen. Es werden dadurch weniger Hormone (Östrogene, Progesteron) gebildet. Erstes Anzeichen ist eine Störung der Regel - der Monatszyklus ist häufig verkürzt, die Blutungen werden stärker. Auch psychische Symptome wie Stimmungstiefs und Gereiztheit sind Vorboten."

Wie sollen sich die betroffenen Frauen am besten verhalten?
"Natürlich zunächst den Frauenarzt informieren. Er entscheidet darüber, ob eine Hormonersatztherapie sinnvoll ist. Auch pflanzliche Substanzen wie zum Beispiel Isoflavone aus Rotklee und Soja haben nachweislich günstigen Einfluss auf die genannten Symptome.

Viele Frauen nehmen im Wechsel zu.
Das muss man nicht als unabwendbares Schicksal hinnehmen! Zwar ist der Kalorienbedarf tatsächlich niedriger als in jüngeren Jahren, aber da kann ja mit der Ernährung gegengesteuert werden. Zudem bewirkt hier der Einbau von sportlichen Aktivitäten in den Alltag sehr viel und verbessert die unangenehmen Begleiterscheinungen des Klimakteriums deutlich, wie Unter-suchungen zeigen."

Was rät der Experte noch?
"Vielen Frauen steht in dieser Lebensphase auch eine Neuorientierung bevor: Die Kinder sind aus dem Haus, auch Schwierigkeiten in der Partnerschaft sind nicht selten. Ich empfehle, sich mittels Entspannungstraining, Yoga etc. entsprechend seelisch zu wappnen. So versetzt man sich etwa in die Lage, Neues zu probieren! Zum Beispiel soziale Kontakte über Vereine knüpfen. Das erweist sich meistens als wertvoll für das allgemeine Wohlbefinden!"

Dr. med. Wolfgang Exel, Kronen Zeitung

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden