So, 19. November 2017

Bei Potter-Tour:

04.10.2016 11:01

Feuerball aus E-Zigarette verbrennt 14-Jährige

Tragischer Zwischenfall in den Universal Studios in Orlando im US-Bundesstaat Florida: Bei einer Harry-Potter-Tour durch den Themenpark hat ein 14-jähriges Mädchen Verbrennungen erlitten, als in der Hosentasche eines Mitreisenden eine E-Zigarette explodierte und einen Feuerball in Richtung des Mädchens schleuderte. Der Besitzer des Geräts ergriff die Flucht.

Der Zwischenfall ereignete sich einem Bericht des TV-Senders CNN zufolge am Wochenende. Die 14-Jährige nahm gerade mit ihrer Familie an einer Harry-Potter-Tour im Themenpark teil, als sich in der Tasche eines neben ihr sitzenden Studenten die E-Zigarette entzündete.

Die Explosion schleuderte dem Bericht zufolge einen Feuerball in Richtung des Mädchens, der zu Verbrennungen führte und sogar Spuren an den Garnituren des Zugs hinterließ, mit dem es unterwegs war.

Besitzer der E-Zigarette ergriff die Flucht
Der Besitzer der E-Zigarette ergriff nach dem Zwischenfall gemeinsam mit seinen drei Begleitern die Flucht. Die Polizei sucht nun nach ihm. Der Zwischenfall habe "den Verdächtigen möglicherweise verletzt", aber die Gruppe sei aus dem Park verschwunden, bevor die Polizei alarmiert wurde. Das erschwere die Ermittlungen.

Die 14-Jährige wurde ins nächstgelegene Krankenhaus gebracht. Diagnose: Leichte Verbrennungen, die umgehend behandelt wurden. Das Opfer dürfte in diesem Fall also mit dem Schrecken davon gekommen sein. Ein Glück, das in der Vergangenheit nicht jedem Opfer einer explodierenden E-Zigarette zuteilwurde.

Schwere Verletzungen durch E-Zigaretten
E-Zigaretten-Explosionen zeichneten ihre Opfer in den letzten Jahren bereits mit verbrannten Zungen, Händen und Oberschenkeln, in einigen Fällen verbrannten sich die Opfer sogar die Lunge. Allein in den USA seien seit 2008 mindestens 22 solche Zwischenfälle gemeldet worden, heißt es von Tom Kiklas von der Tobacco Vapor Electronic Cigarette Association.

Gemessen an der Zahl aller E-Zigaretten-Raucher in den USA - immerhin rund neun Millionen - sei das aber eine geradezu winzige Quote. Und häufig sei die Ursache für solche Zwischenfälle nicht die E-Zigarette selbst, sondern der genutzte Akku, der oft nicht zum Ladegerät passe.

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