Mo, 18. Dezember 2017

"Aussichtslose Lage"

22.03.2016 08:39

Flocki erstickte qualvoll an Tennisball!

Zu einem tragischen Zwischenfall kam es am vergangenen Freitag in St. Andrä im Lavanttal: Ein viereinhalb Jahre alter Jagdhundmischling erstickte vor den Augen seines Herrchens, weil er beim Spielen einen Tennisball verschluckt hatte. Der Tierarzt, der vom Herrl alarmiert wurde, konnte jedoch nicht helfen...

"Wir stehen noch immer unter Schock und können es nicht fassen, dass unser Familienhund Flocki vergangene Woche so qualvoll sterben musste", sagt Arno Waldmann, der den viereinhalb Jahre alten Mischlingsrüden vor drei Jahren aus dem Tierheim in Wolfsberg geholt und bei sich zu Hause in St. Andrä liebevoll aufgenommen hat.

Am vergangenen Freitagnachmittag wurde Flocki jedoch völlig unerwartet aus dem Leben gerissen. "Beim Spielen verschluckte er einen Tennisball. Anfangs versuchten wir, noch selbst zu helfen. Als Flocki sich jedoch zu übergeben begann und verzweifelt nach Luft rang, alarmierte ich den Tierarzt", erzählt Waldmann weiter. "Am Telefon schilderte ich ihm die Lage. Doch anstatt seine Hilfe anzubieten oder vorbeizukommen, entgegnete mir der Arzt, dass er auch nichts mehr machen könne!" Minuten nach dem Telefonat erstickte Flocki vor den Augen seines Herrchens.

Waldmann kann es bis heute nicht fassen, warum der Lavanttaler Tierarzt derart herzlos reagiert habe: "Ich finde es einfach nicht in Ordnung, dass er es nicht der Mühe wert fand, bei uns vorbeizukommen oder uns in seine Ordination zu bitten. Daher habe ich diesen Vorfall auch der Tierärztekammer gemeldet."

Franz Schantl, Präsident der Landesstelle Kärnten: "Verschlucken Hunde einen Tennisball, ist die Lage leider in den meisten Fällen aussichtslos. Außerdem konnte unser Kollege dem Hund zu diesem Zeitpunkt nicht helfen, da er gerade damit beschäftigt war, ein Tier zu operieren."

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