Di, 21. November 2017

Urlaubstipps

25.03.2015 18:43

Wien zu Ostern: Die süße Qual der Wahl

Wien ist immer eine Reise wert. Zur Osterzeit lohnt sich ein Besuch der Donaumetropole allerdings besonders: Rund um die Feiertage erweitern zahlreiche Veranstaltungen das ohnehin schon reiche gastronomische und kulturelle Angebot.

Von Ende März bis Anfang April 2015 reiht sich in der Hauptstadt ein Osterhighlight an das nächste. Ob drinnen oder draußen, ob musikalisch oder kulinarisch, ob traditionell oder modern: Für jeden Geschmack ist etwas dabei.

Mit unseren Ostertipps für Wien sind Sie bestens gerüstet:

Sparen mit der Vienna Card
Frisch in Wien angekommen und bereit für das kulturelle Osterabenteuer? Dann besorgen Sie sich am besten erst einmal die Vienna Card. Mit dieser Vorteilskarte erhalten Sie bei vielen Museen, Konzerten und Sehenswürdigkeiten Ermäßigungen und können obendrein U-Bahn, Bus und Bim kostenlos nutzen. Die Vienna Card gilt wahlweise für 48 oder 72 Stunden und kann an den Rezeptionen ausgewählter Hotels sowie in Tourist-Infos für 18,90 Euro bzw. 21,90 Euro gekauft werden.

Freudenfest für Klassik-Fans
Klassik gehört zu Wien wie der Milchschaum auf die Melange. In der Osterwoche verwandelt sich die Stadt in ein wahres El Dorado für alle Freunde opulenter Musik. So spannt etwa das Osterklang-Festival den Bogen von Bach über Schubert bis Schostakowitsch, wunderschön an Spielorten wie dem Wiener Konzerthaus oder der Minoritenkirche in Szene gesetzt. Ebenfalls hörens- und sehenswert: das Wiener Residenzorchester, das in Biedermeier- und Rokoko-Kostümen die bekanntesten Stücke von Mozart und Johann Strauss im Palais Auersberg aufführt. Oder das traditionelle Osterkonzert der Wiener Symphoniker, in diesem Jahr mit Schwerpunkt auf Werken von Schubert. Achtung Sparfüchse: Auf viele Konzertkarten gelten Ermäßigungen, zum Beispiel für Besitzer der Vienna Card, Ö1-Club-Mitglieder oder im Zuge von Oster-Sonderaktionen der Ticketbüros.

Museen ohne Grenzen
Wien hat mehr als 100 Museen – und bis auf wenige Ausnahmen sind alle über die Osterfeiertage geöffnet. Besuchen Sie beispielsweise das Museum für angewandte Kunst MAK, das heuer seinen 150. Geburtstag mit der spannenden Ausstellung "Wege der Moderne. Josef Hoffmann, Adolf Loos und die Folgen" feiert. Oder erleben Sie große Künstler in der berühmten Albertina: Hier sind noch bis Anfang Mai traumhafte Zeichnungen von unter anderem Degas, Baudelaire und Cézanne zu bewundern, allesamt Leihgaben des Musée d'Orsay in Paris. Abseits klassischer Kunst, dafür umso interaktiver, geht es im Technischen Museum zu. Unzählige Objekte warten darauf, ausprobiert und im wahrsten Sinne des Wortes "begriffen" zu werden.

Ostermärkte und Praterfest
Nach derart viel Kultur unter den Dächern Wiens heißt es raus an die frische Luft. Am schönsten lässt sich das Frühlingswetter auf einem der vielen Ostermärkte der Stadt genießen, allen voran dem Ostermarkt in Schönbrunn: Rund 60 Aussteller bieten hier traditionelles Kunsthandwerk und kulinarische Schmankerln feil. Etwas weniger touristisch, dafür nicht weniger reizvoll geht es auf kleineren Märkten wie dem Ostermarkt im Alten AKH, dem Altwiener Ostermarkt auf der Freyung oder dem Oster-Kunsthandwerksmarkt in Schloss Neugebäude zu. Tipp: Handgemachter Osterschmuck aus Holz, Ton, Glas und Keramik macht sich gut als Mitbringsel für die Familie daheim. Am Ostersonntag lohnt sich überdies ein Abstecher zum Osterfest im berühmten Prater: Unter dem Motto "Im Prater ist der Osterhase los" wartet ein buntes Programm mit viel Spaß für Jung und Alt.

Hotels in geschichtsträchtiger Umgebung
Auch was die Unterkunft für Ihren Ostertrip betrifft, kann Wien mit einer Fülle an Möglichkeiten aufwarten. Die Hotel Gruppe Accor etwa betreibt 19 Hotels in Wien, zehn davon liegen nur einen Steinwurf von Sehenswürdigkeiten wie dem Stephansdom, dem Museumsquartier oder dem Naschmarkt entfernt. Wer den puren Luxus sucht, ist mit einem der zahlreichen 5-Sterne-Hotels wie dem Bristol, dem Imperial, dem Sofitel (Mercure Vienna First) oder dem Sacher gut bedient. Aber auch für den schmaleren Geldbeutel bietet die Hauptstadt eine Fülle an günstigen Pensionen und Herbergen.

Öffis, Kutschen, Fahrradtaxis
Um bequem von A nach B zu kommen, nutzen Sie am besten die öffentlichen Verkehrsmittel der Wiener Linien. Dank des umfassend ausgebauten Streckennetzes erreichen Sie problemlos alle Hotspots der Stadt. Darf es etwas traditioneller sein, dann steigen Sie am Stephans- oder Heldenplatz in eine der berühmten Fiaker-Kutschen, und erkunden Sie Wien mit gemütlichen zwei PS. Noch nicht lange im Stadtbild unterwegs, dafür umso spaßiger: Die Fahrradtaxis, auch Rikschas genannt, die sich mittlerweile vor allem in der Innenstadt rund um den Stephansdom tummeln. Mit ihnen flitzen Sie nicht nur nachhaltig-modern durch die Gassen Wiens, sondern erhalten obendrein so manchen freundlichen Sightseeing-Tipp der jungen Fahrer.

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