Di, 17. Oktober 2017

Warentester zeigen:

29.09.2014 09:15

Neue iPhones weniger biegbar als angenommen

Die Warentester des US-Magazins "Consumer Reports" haben die Darstellung Apples bestätigt, wonach sich die neuen iPhones doch nicht so leicht verbiegen wie angenommen. In einem Test der Verbraucherschützer verformte sich das Gehäuse des iPhone 6 Plus erst unter einem Gewicht von 40,8 Kilogramm. Das kleinere iPhone 6, das von einem Amateur-Tester im Internet als stabiler dargestellt wurde, verbog sich schon vorher - bei einem Gewicht von 31,7 Kilo.

In den vergangenen Tagen hatte es im Internet Berichte über iPhones gegeben, die in der Hosentasche verbogen seien. Für Aufsehen sorgte insbesondere ein Video, in dem ein iPhone 6 Plus mit bloßen Händen verbogen wurde (siehe Infobox).

Apple wies die Zweifel an der Stabilität seines neuen großen iPhone-Modells zurück. In den ersten sechs Tagen seit Verkaufsstart hätten sich lediglich neun Kunden über verbogene Geräte beschwert, erklärte der Konzern am vergangenen Donnerstag. Die Gehäuse der Geräte seien aus festem Aluminium hergestellt und auf ihre Belastungsfähigkeit getestet worden.

Galaxy Note 3 am stabilsten
In eigenen Verbiege-Tests hatte Apple ausgewählten Journalisten demonstriert, dass die neuen iPhones Belastungen von 25 Kilo unbeschadet überstehen. Bei den Versuchen von "Consumer Reports" verbogen sich das iPhone 6 und das HTC One bei einer Belastung von 31,7 Kilo, das iPhone 6 Plus gab bei 40,8 Kilogramm nach.

Spitzenreiter im Test war das Samsung Galaxy Note 3, das sich erst ab einer Belastung von etwas mehr als 68 Kilogramm verbog. Das iPhone 5 und das G3 von LG hatten "nur" einer Belastung von knapp 59 Kilogramm standgehalten.

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