Sa, 18. November 2017

Entspannung pur

02.11.2012 14:46

Massage beim Hund - so machen Sie es richtig

Eine Massage reduziert wissenschaftlichen Studien zufolge das Stresslevel beim Hund. Zusätzlich werden Blutzirkulation und Lymphfluss angeregt, Muskelschmerzen können gemindert werden. Ganz nebenbei stärkt das Massieren auch noch die Bindung zwischen Ihnen und Ihrem Vierbeiner. Wie Sie in wenigen Schritten selbst zum tierisch guten Masseur werden, erfahren Sie hier.

Denise Theobald, lizenzierte Massagetherapeutin, hat sechs einfache Tipps, wie die Massage Ihres Hundes für beide zum vollen Erfolg wird.

  1. Die Massage sollte in einer ablenkungsarmen Umgebung stattfinden. Ihr Hund sollte möglichst nicht mit dem Kopf zur Wand oder in eine Ecke schauend liegen, sonst könnte er sich schnell eingeengt fühlen. Besonders bei der ersten Massage ist eine gute Position wichtig.
  2. Wählen Sie für die Massage einen Zeitpunkt, zu dem Sie sich selbst voll darauf einlassen kannst und nicht mit den Gedanken ganz woanders sind. Gezielte Berührungen verlangen Ihre volle Aufmerksamkeit.
  3. Die Unterlage, auf die Sie Ihren Hund betten, sollte weder zu weich noch zu hart sein. Entweder arbeiten Sie am Boden und benutzen eine Decke oder Matte oder Sie legen Ihren Liebling auf eine rutschfeste Unterlage auf einen Tisch. Dabei sollte eine Hand aber immer am Hund sein, damit kein Unfall passieren kann.
  4. Ihre Finger müssen zu Antennen werden: Versuchen Sie, die Reaktionen des Hundekörpers auf Ihre Massage zu spüren. Wenn sie zu einem wöchentlichen Ritual wird, können Sie Veränderungen bei Ihrem Vierbeiner schneller bemerken. Streicheln Sie Ihren Liebling sanft und fließend in leicht kreisenden Bewegungen - diese Technik eignet sich gut, um "vorzufühlen". Heiße und geschwollene Stellen sowie Knoten unter der Haut fallen Ihnen so leichter auf und können bei Bedarf schneller tierärztlich behandelt werden.
  5. Bei den ersten paar "Sitzungen" gilt es, herauszufinden, was Ihr Hund gerne mag und was nicht. Für manche ist leichter Druck angenehm, andere entspannen erst bei festerem Druck. Die Empfindlichkeit ist je nach Körperteil unterschiedlich, auch die Geschwindigkeit kann variiert werden. Es gilt: einfach ausprobieren!
  6. Zeigt Ihr Hund Anzeichen von Unbehagen oder versucht, sich der Massage zu entziehen, sollten Sie ihn keinesfalls zwingen. Möglicherweise ist er einfach nicht in der Stimmung oder zu aufgedreht - ein zweiter Versuch kann sich lohnen. Es gibt aber auch Vierbeiner, die eine Massage schlichtweg unangenehm finden.
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