Fr, 24. November 2017

Guten Morgen!

24.11.2009 10:53

Wie dein Kind leichter in den Tag startet

Wer kennt das nicht: Punkt halb sieben Uhr läutet der Wecker, und du bekommst deine Augen kaum auf. Schon für Erwachsene ist es nicht einfach, sich jeden Tag aus dem Bett zu quälen – viel schwerer fällt es jedoch teilweise Kindern. Streit am Frühstückstisch und Stress beim Verlassen der Wohnung sind da unausweichlich. Wenn auch dein Nachwuchs morgens nicht und nicht aus dem Bett kommt, gibt es einige Dinge, die du dagegen unternehmen kannst.

Tipp 1 – Einschlafzeiten variieren
Der gute Start in den Tag beginnt schon am Abend davor. Probiere mit deinem Kind wochenweise verschiedene Zubettgeh-Zeiten aus um herauszufinden, wie viel Schlaf es tatsächlich braucht. Auch schon eine halbe Stunde früher bzw. auch später kann ausreichen, damit dein Kind in der Früh fitter ist. Denn es gibt auch ein Zuviel an Schlaf – es kann daher durchaus zielführend sein, die Schlafenszeit etwas nach hinten zu legen, wenn dein Kind weniger Schlaf braucht.

Tipp 2 – Sanft aufwecken
Licht an, ein kurzes, aber lautes "Guten Morgen" – das ist nicht unbedingt die Optimalvariante, um einen Tag beginnen zu lassen. Angenehmer ist es für dein Kind, wenn du nur ein kleines Licht einschaltest, dich zu ihm ans Bett setzt und es mit Streicheleinheiten langsam aus dem Traumland holst. Dein Kind sollte dann jedoch in deinem Beisein auch wirklich das Bett verlassen – döst es noch einmal weg, wenn du aus dem Zimmer gehst, dann ist es danach nur noch müder. Durch diesen sanften Start schaffst du ein positiveres und entspanntes Klima, das deinem Kind den Start in den Tag erleichtert.

Tipp 3 – Einen Rhythmus finden
Kinder brauchen geregelte Abläufe – gerade in der Früh. Es sollte einen Rhythmus geben, nach dem es in der Früh alles notwendige erledigt: Duschen, anziehen, frühstücken. Ganz egal in welcher Reihenfolge, solange diese nur jeden Tag gleich bleibt. So kann auch die müdeste Schlafmütze in der Früh alles sprichwörtlich im Schlaf erledigen.

Tipp 4 – Frühstücken
Ein gesundes Frühstück ist eine wichtige Basis für den gesamten Tag. Das Frühstück sollte dein Kind mit allen Vitaminen und Nährstoffen versorgen, die es braucht: Ein Brot mit Käse als Calcium-Spender, etwas Obst, Müsli oder Joghurt. Finde heraus, was deinem Kind schmeckt und was es gerne zu sich nimmt. Manche Kinder können in der Früh noch nichts essen – kurz nach dem Aufstehen ist der Magen noch nicht so weit. In diesem Fall solltest du probieren, ob dein Kind Joghurt oder Müsli essen möchte, sonst solltest du ihm eine Jause mitgeben, damit es am Vormittag zu essen beginnen kann. Ganz wichtig ist jedoch Flüssigkeit: Dein Kind sollte jedenfalls in der Früh etwas trinken: Wenn nicht Kakao oder Tee, dann zumindest Fruchtsaft. Sonst gerät sein Flüssigkeitshaushalt aus dem Gleichgewicht.

Tipp 5 – Plaudern
Sprich mit deinem Kind über den bevorstehenden Tag, frage es, was es vorhat. Viel von der allgemeinen Stimmung in der Früh geht von dir selbst aus. Je hektischer und gestresster du bist, desto mehr ist es auch dein Kind – eine explosive Mischung, die oft in Streit endet.

Tipp 6 – Vorbereiten

Je weniger dein Kind in der Früh noch zu tun hat, desto besser. Lass es am Abend noch seine Schultasche oder die Tasche für den Kindergarten packen und seine Kleidung für den nächsten Tag herauslegen. In der Früh sollte wirklich nur mehr das Notwendigste zu erledigen sein, damit ihr nicht unnötig unter Druck kommt. Denn auch Zeitdruck ergibt Stress und Streit.
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