Kaufberatung: Finden Sie mit uns das beste Produkt in unserem CO-Melder Vergleich 2021

Ein kurzer Überblick
  • Um es vorwegzunehmen: Im Gegensatz zum Rauchmelder besteht Stand 2020 keine CO-Melder-Pflicht. Dennoch sollten Sie sich für eine Anschaffung entscheiden, da diese kleinen Helfer durch schrille Warnsignale in der Tat Leben retten können.
  • Ob für zuhause oder als CO-Melder beim Camping genutzt, erhalten Sie diese in verschiedenen Varianten. Weit verbreitet sind Modelle mit Batteriebetrieb, die Sie an passender Stelle frei im Raum positionieren.
  • Sobald CO-Melder Gas in Form von Kohlenmonoxid messen, das über den vorgegebenen Werten liegt, ertönt ein schrilles Alarmsignal. Es gibt auch Modelle, bei denen ein mehrstufiger Alarm zunächst über ein Display erfolgt.

co-melder-test

Es gibt viele gute Gründe, die für den CO-Melder bei einem Kaminofen oder anderen Quellen sprechen, an denen ein Verbrennungsprozess stattfindet. Dazu zählt auch die normale Heizungsanlage im Haus. Unter bestimmten Umständen kann es zur Bildung von Kohlenmonoxid kommen, das auch als Kohlenstoffmonoxid bezeichnet wird. Das große Problem dabei ist, dass es sich um ein Atemgift handelt, das von Menschen nicht wahrgenommen wird.

Ob Sie einen CO-Melder bei der Gastherme oder an einer anderen möglichen Gefahrenquelle in geschlossenen Räumen platzieren möchten: Sie erhalten die technischen Wunderwerke in mehreren Varianten. Informieren Sie sich in der nachfolgenden Kaufberatung bei Krone.at darüber, welche Vorteile ein CO-Melder hat, der drahtgebunden ist, worin der Unterschied zu einem Gasmelder liegt und wie lange die Warnmelder funktionstüchtig bleiben.

1. Wie funktioniert ein CO-Melder und wie nutze ich ihn?

Statistik zu Kohlenmonoxid-Vergiftungen

Jährlich kommt es zu zahlreichen Unfällen, bei denen eine Kohlenmonoxid-Vergiftung die tragende Rolle spielt. Nicht selten enden diese tödlich, da das Gas völlig geruchs- und farblos ist. In Deutschland liegt die Zahl der Todesopfer bei jährlich 1.000, in Österreich sind die Werte auf die Bevölkerung umgerechnet vergleichbar. Schutz bietet Ihnen ein CO-Melder für die Dachschräge sowie alle senkrecht verlaufenden Wände, wobei die Investition überschaubar bleibt und das Leben kostbar ist.

Während Rauchwarnmelder gesetzlich vorgeschrieben sind, gibt es bis heute keine CO-Melder-Pflicht, was relativ unverständlich ist. Solange der Gesetzgeber nicht eingreift, ist der CO-Melder empfehlenswert und zwar auf freiwilliger Basis. Die Europäische Norm EN 50291 legt die allgemeinen Anforderungen an Bauweise, Prüfverfahren und Betriebsverhalten von Kohlenmonoxidmeldern fest. Wie er funktioniert und wie Sie ihn nutzen, erfahren Sie nachfolgend auf Krone.at.

1.1. Das Funktionsprinzip der Geräte kurz erklärt

digitaler co-melder

Ein CO-Melder schlägt bei einem zu hohen Kohlenmonoxidgehalt in der Luft Alarm.

Kohlenmonoxid entsteht überall dort, wo eine Verbrennung bei zu geringer Sauerstoffzufuhr erfolgt. Um den Anstieg bis hin zu einer gefährlichen Konzentration zu messen, benötigt es ein technisches Hilfsmittel wie einen CO-Melder mit Display oder ohne. Er ist mit einem elektrochemisch agierenden Sensor ausgestattet, der den Kohlenmonoxid-Gehalt im Raum permanent im Abstand von einigen Sekunden in der Einheit ppm (parts per million) misst. Zu den typischen Gefahrenquellen zählen beispielsweise die nachfolgend gelisteten:

  • verstopfte Abgasrohre und Kamine
  • ungenügend gewartete Gastherme
  • Kaminöfen mit falsch eingestellter Lüftung
  • defekte Heizungsanlagen im Keller
  • fehlerhafte Anwendung von Heizgeräten im Raum

Es wird empfohlen, einen CO-Melder bei der Dunstabzugshaube zu platzieren, wenn in der Küche beispielsweise ein Gasofen oder Gasherd zum Einsatz kommt. Der natürliche Austausch durch warme und kalte Luft und die Zufuhr an für die Verbrennung benötigtem Sauerstoff wird im ungünstigsten Fall unterbrochen.

1.2. Wie wird ein CO-Melder genutzt und positioniert

Um zu klären, wie ein CO-Melder im Badezimmer oder in anderen Räumlichkeiten positioniert wird, ist wichtig zu wissen, wie sich Kohlenmonoxid ausbreitet. Physikalisch betrachtet, weist es eine etwas geringere Dichte als normale Atemluft auf. Es verbreitet sich daher zunächst von unten über den mittleren Bereich langsam bis hin zur Decke.

Deshalb sollten Sie, basierend auf diversen Tests, den CO-Melder auf eine Höhe von ca. 1,5 m an der Wand befestigen. Fixieren Sie ihn an der Decke, besteht die Gefahr, dass er zu spät Alarm schlägt. Gesetzlich vorgeschriebene Rauchwarnmelder sind dagegen korrekt an der Decke platziert.

Um einen möglichen CO-Melder Fehlalarm zu vermeiden, sollten Sie den kleinen Helfer zwar in der Nähe einer Gefahrenquelle platzieren, allerdings nicht zu nahe. So lautet die Empfehlung, den CO-Melder mindestens 1 und maximal ca. 3 Meter entfernt zu befestigen. Kommt es zu einem Alarm, ist das Prozedere in Österreich und Deutschland vergleichbar: Zunächst alle Fenster aufreißen und rasch alle anwesenden Personen aus der Wohnung oder dem Haus bringen. Mit dem Hinweis auf den CO-Melder wird die Feuerwehr aufgrund einer möglichen Kohlenmonoxid-Gefahr gerufen. Diese beurteilt, ob und wann Sie die Räume wieder betreten können.

2. CO-Melder im Test: Welche Arten gibt es?

Um es vorwegzunehmen, auch wenn dieser in Sachen Brandschutz häufiger erwähnt wird: Ein kombinierter CO- und Rauchmelder ist aufgrund der unterschiedlichen Verhaltensweise von Rauch und Kohlenmonoxid nur in seltenen Fällen empfehlenswert und wird daher bei der nachfolgenden Betrachtung auf Krone.at nicht berücksichtigt.

2.1. Die gängigen CO-Melder im Vergleich

CO-Melder Kategorie Eigenschaften
kabelgebundener CO-Melder
  • kommt häufiger im modernen Hausbau zum Einsatz
  • wird an einem fest dafür vorgesehenen Platz montiert
  • kann durch eine Kabelverbindung mit weiteren CO-Meldern in anderen Räumen vernetzt werden
  • zum Teil besteht die Möglichkeit, den CO-Melder mit weiteren Warnmeldern zu vernetzen
CO-Melder mit Funkeinheit
  • ideal für größere Gebäude, um ein ganzheitliches Warnsystem aufzubauen
  • es werden mehrere CO-Melder per Funk miteinander verbunden
  • wird im Heizungsraum zu hohe Kohlenmonoxid-Konzentration gemessen, reagiert beispielsweise auch der vernetzte CO-Melder bei dem Kaminofen
  • optional wird er mit der Smarthome-Einheit verbunden, sodass Sie auch gewarnt werden, wenn Sie außer Haus sind

2.2. Warum ein tragbarer CO-Melder Sinn macht

Dass die Feuerwehr CO-Melder grundsätzlich empfiehlt, ist naheliegend, da die Gefahren des lautlosen Atemgifts weithin bekannt sind und häufig zu Einsätzen führen. Hier kommen auch variabel einsetzbare Typen ins Spiel, die nicht fest installiert werden.

    Vorteile
  • eignet sich ideal als CO-Melder beim Camping, wenn das Wohnmobil oder der Wohnwagen mit einer Gasheizung ausgestattet ist
  • wird in der empfohlenen Höhe auf ein Regalbrett oder einen anderen Gegenstand gelegt
  • bei einigen Marken sind die Modelle mit einer praktischen Aufhängevorrichtung ausgestattet
  • kann alternativ auch als CO-Melder im Boot eingesetzt werden
    Nachteile
  • wird unter Umständen verlegt und ist nicht mehr auffindbar
  • zumeist fehlt ein Funkmodul zur Einbindung in ein Netzwerk

Hinweis: Zum Teil werden CO-Melder mit Corona in Verbindung gebracht, wobei nur ein Zusammenhang besteht: Um die Virenlast und den Kohlenmonoxidgehalt im Raum niedrig zu halten, ist regelmäßiges Lüften empfehlenswert. Richtig allerdings ist, dass anstatt eines CO-Melders bei Corona bevorzugt CO2-Messgeräte etwa in Schulen und vergleichbaren Einrichtungen zum Einsatz kommen, um auf ein rechtzeitiges Lüften der Räume hinzuweisen.

3. CO-Melder kaufen: Worauf muss ich achten?

co-melder vor feuerstelle

CO-Melder sind überall dort sinnvoll, wo z. B. Verbrennungsprozesse mit Öl, Holz oder Gas stattfinden.

Die grundsätzliche Aufgabe liegt darin, mit dem CO-Melder Gas in Form von Kohlenmonoxid zu messen, um Gefahren für Leib und Seele abzuwenden. Es gibt einige wichtige Punkte, die Ihnen dabei helfen, den besten CO-Melder für Ihren Bedarf zu finden:

3.1. Die Lautstärke in Dezibel

Wie diverse Kohlenmonoxidmelder-Tests gezeigt haben, liegt ein guter Wert für die Lautstärke bei 85 dB. Die Eindringlichkeit der Geräusche ist so intensiv, dass Sie aufwachen, bevor die Kohlenmonoxid-Konzentration in der Luft zu hoch wird und der Körper nicht mehr mit genügend Sauerstoff versorgt wird. Achten Sie auf die Angaben in den Produktbeschreibungen.

3.2. Verarbeitung und Qualität

Je nach Marke wird eine Garantie zwischen 2 und 10 Jahren gewährt. Diese entspricht der Lebensdauer. Sie können davon ausgehen, dass neben dem verwendeten Material auch Verarbeitung und Qualität bei hochpreisigen Modellen stimmen. Hier kommt die Art des Displays hinzu und ob eine Stummschaltung im Falle eines Fehlalarms vorhanden ist.

Tipp: Ob Sie einen CO-Melder auf dem Boot, in Ihrer Wohnung oder im Haus nutzen: Achten Sie auf die angegebene Lebensdauer. Je nach Modell und Marke verliert der Sensor seine Fähigkeit, exakte Messergebnisse zu ermitteln. Gehen Sie von ca. 5 Jahren aus, wobei sich der Zeitraum bei kostspieligeren Modellen bis auf 10 Jahre belaufen kann. Im Zweifelsfall gehen Sie auf Nummer sicher und wechseln den CO-Melder im Badezimmer sowie in anderen Räumlichkeiten regelmäßig.

4. Welches sind die beliebtesten CO-Melder-Hersteller?

co-melder an der wand

In Deutschland gibt es keine CO-Melder-Pflicht in Privathaushalten.

Nachfolgend erhalten Sie eine Liste mit bekannten Herstellern, die sich mit ihren Produkten auf dem Markt etabliert haben und durch Zuverlässigkeit überzeugen:

  • Kidde
  • Ei Electronics
  • Hekatron
  • Smartwares
  • Abus

Wie in diversen Tests gezeigt worden ist, können auch günstige CO-Melder überzeugen. Achten Sie auf entsprechende Angebote in 2021 und berücksichtigen Sie die Dauer der Garantie.

5. Regelmäßig gestellte Fragen rund um CO-Melder

5.1. Hat die Stiftung Warentest in der Vergangenheit einen CO-Melder-Test veröffentlicht?

Derzeit hat die Verbraucherorganisation noch keinen speziellen CO-Melder-Test durchgeführt, obwohl dieser mit Sicherheit hilfreich bei der Suche wäre. Legen Sie im Umkehrschluss Wert auf einen CO-Melder mit Testsieger-Qualitäten, bieten Kundenrezensionen in größeren Onlineshops eine gute Orientierung.

5.2. Wie teste ich einen CO-Melder?

Um einen CO-Melder zu testen, benötigt es etwas Know-how: Sie verwenden eine Testbox, in der Sie das Gerät platzieren und dann Kohlenmonoxid zuführen. Sicherer ist, einen Fachmann aufzusuchen.

5.3. Woran merke ich, ob ich die CO-Melder-Batterie wechseln muss?

Nahezu alle Anbieter verbauen in Ihren Kohlenmonoxid-Meldern Batterie-Funktionsprüfer, die im Idealfall mit einer Warnmeldung gekoppelt sind, um Sie auf den notwendigen Batteriewechsel aufmerksam zu machen.

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