Es kam, wie es kommen musste. Während sich die spanische Regierung und die EU-Führung regungslos wie die Maus vor der Schlange vor den sich abzeichnenden Problemen in der Exklave Ceuta verhielten, beginnen nun die Bürger, sich zu wehren. Dass dies nie gut ist, wenn die Staatsgewalt versagt und die Bürger aktiv werden, weiß man aus der Geschichte. Es artet meist aus und auch unschuldige Menschen werden zu Opfern. Alles nur, weil diese EU unfähig ist Probleme sofort und effizient zu lösen. Selbst auferlegte Barrieren rechtlicher Natur machen den Moloch EU handlungsunfähig. Dabei wäre es so einfach, alle Illegalen, egal wie alt, auf Boote zu verfrachten und dorthin zu bringen, wo sie hergekommen sind. Dann sollten dort Container aufgestellt werden, wo diese „Inselstürmer“ die Möglichkeit haben, um Asyl anzusuchen. Was daran so schwer sein soll, versteht hierzulande niemand mehr. Da greift man scheinbar lieber gegen die eigene, steuerzahlende Bevölkerung hart durch. Zugegeben ist die Art der Demonstranten nicht die feinste, Feuer zu legen und Camps zu zerstören. Aber was mussten die Menschen dort schon alles ertragen durch die Flüchtlinge. Wundern sollte sich über die derzeitige Eskalation niemand mehr.
Josef Lesjak, per E-Mail
Erschienen am So, 30.8.2026
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