Trotz wochenlanger US-Bombardements ist der Iran immer noch in der Lage, eine Vielzahl von Nachbarstaaten zu beschießen und dort enormen Schaden anzurichten. Donald Trump hat sich vollkommen verrechnet und sucht jetzt verzweifelt nach einem Ausweg. Die USA hätten diesen verdammten Krieg gar nicht beginnen dürfen und wissen in Wahrheit nicht, wie es weitergehen soll. Währenddessen müssen wir erneut extrem hohe Spritpreise widerstandslos hinnehmen und können nichts dagegen tun. In Wahrheit stellt der ganze Krieg gegen den Iran eine unheimliche Anmaßung der USA gegenüber der Welt dar. Nur weil sich ein alter Mann einbildet, jederzeit und überall auf der Welt Krieg führen zu können, muss der Rest immer wieder wirtschaftlich leiden und die Kriegskosten indirekt mitbezahlen? So kann das nicht weitergehen, es reicht jetzt wirklich. Wo sind die Staatschefs der EU mit einer gemeinsam verfassten Forderung an Trump nach einem sofortigen Ende der Kampfhandlungen und einer sofortigen Öffnung der Straße von Hormus? Was ist das nur für eine Lethargie in den europäischen Regierungskanzleien? Anstatt neue und kostenintensive Klimaschutzbestimmungen auf die EU-Bürger loszulassen, sollten die Herrschaften der EU-Kommission einmal in Erfahrung bringen, wie sehr das Weltklima bereits durch die seit Monaten stattfindenden Explosionen und Brände des Golfkriegs geschädigt wurde. Die gleiche Untersuchung sollte in der Ukraine angestellt werden. Auch dort kann man von einer bisher erfolgten enormen Belastung des Weltklimas ausgehen. Solange diese jahrelang wirkenden atmosphärischen Schädigungen nicht aufhören, ist es mehr als frivol, die EU-Bürger für Klimaschutz zur Kasse zu bitten.
Martin Krämer, per E-Mail
Erschienen am Fr, 24.7.2026
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