Arnold Schwarzenegger setzt sich wieder einmal für den Klimaschutz ein. Er fordert unter anderem Warnhinweise an den Zapfsäulen, ähnlich wie auf den Zigarettenpackungen. Der Mann hat in seinem Leben viel erreicht. Als Schauspieler konnte er mich zwar nicht überzeugen, doch als Gouverneur des US-Bundesstaates Kalifornien kam er ganz gut an. Doch dieser Herr braucht Publikum, koste es, was es wolle. Also wurde er zum selbst ernannten Klimaexperten. Doch hier wird es kompliziert. Er setzt sich für Atomkraft ein und behauptet, dass in diesem Bereich gerade einmal 5000 Menschen zu Tode gekommen sind. Fossile Energie hingegen fordert Jahr für Jahr mehrere Millionen Opfer. Was redet er da, wie kommt er nur zu diesen Zahlen? Und solange er regelmäßig durch die Weltgeschichte jettet und mit protzigen Autos unterwegs ist, sollte er uns nicht dauernd mit seinem Klima auf die Nerven gehen.
Werner Schupfer, Attnang-P.
Erschienen am Do, 18.6.2026
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