Das freie Wort

EU-Beitritt der Ukraine

Sehr geehrter Herr Bundeskanzler! Nach Lektüre der Leserbriefe in der „Kronen Zeitung“ wüssten Sie, wie das österreichische Volk zum Beitritt der Ukraine steht. Bereits jetzt steht uns das Wasser bis zum Hals. Ständig ist vom Sparen die Rede, aber nur für das österreichische Volk. Es ist höchste Zeit, beim Beitritt der Ukraine ein Veto einzulegen. Wir sind trotz enormer Schulden Netto- zahler, warum? Die Ukraine führt noch immer Krieg und die Korruption geht bis in höchste Kreise. Die Balkanstaaten vertröstet man seit Jahren wegen Korruption. Ist das nicht sonderbar? Sollen wir durch den Beitritt der Ukraine auch noch Kriegsteilnehmer werden? Teilen Sie bitte Brüssel mit, dass wir uns den Beitritt der Ukraine nicht leisten können. Die Ukraine soll selbst Darlehen aufnehmen, als Besicherung können die reichlichen Bodenschätze dienen. Bei unseren exorbitanten Schulden ist die Aufnahme weiterer Schulden, im speziellen Fall für das Ausland, fahrlässig. Die Amerikaner haben sich bereits Bodenschätze gesichert, daher sollen sie für den Wiederaufbau zahlen. Letzten Endes handelt es sich um einen Stellvertreterkrieg von Russland gegen die USA. Wir haben deshalb bereits genug Nachteile und erhalten noch immer viele Ukrainer. Sollen unsere Ururenkel noch für die jetzigen Schulden zahlen?

Dr. Christine Sperl, Wien

Erschienen am Do, 18.6.2026

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