Nachdem der Deregulierungsstaatssekretär in letzter Zeit eher zurückhaltend arbeitete, sorgt er mit seinem Vorstoß, dass einmal mehr die Pensionisten zur Kasse gebeten werden sollen, für Ärger. Während sich ÖVP und SPÖ noch bedeckt halten, gibt es vom pinken Staatssekretär den Vorschlag, dass die Senkung der Lohnnebenkosten durch Kürzungen bei den Pensionisten bezahlt werden soll. Damit zeigt sich diese Partei als Anti-Pensionisten-Partei. Während die Neos bei einer Diskussion um einen Beitrag von den Reichen (z. B. Vermögens- oder Erbschaftssteuern) blockieren, haben sie keine Skrupel, einmal mehr eine Belastung der Pensionisten zu fordern. Mehr als zwei Millionen Senioren, von denen ein beachtlicher Teil von einer Mindestpension lebt, soll nach der Erhöhung der Krankenversicherung nun auch Einschnitte bei der Pensionserhöhung in Kauf nehmen! Es ist inakzeptabel, dass die Sanierung des Budgets auf dem Rücken der Pensionistinnen und Pensionisten erfolgt, von denen viele ohnehin durch die Inflation, die gestiegenen Mieten sowie die hohen Energie- und Lebensmittelpreise schon am Limit sind. Sie haben jahrzehntelang in das Pensionssystem eingezahlt, das Land aufgebaut und mit ihrer Arbeit die Basis für unser heutiges Leben geschaffen. Die alte Generation hat ein Recht darauf, in Würde ihren Lebensabend zu verbringen und sich nicht immer wieder Sorgen machen zu müssen, wo bei ihnen wieder gespart werden soll. Für viele ist klar, welche Partei bei zukünftigen Wahlen nicht wählbar ist!
Mag. Hans Rankl, St. Pölten
Erschienen am So, 26.4.2026
Liebe Leserin, lieber Leser,
die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen das krone.at-Team
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
Liebe Leserin, lieber Leser,
die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.