Dass Europaministerin Claudia Bauer die EU um Kommissionspräsidentin von der Leyen für die Pläne, den Beamten-Apparat um 2500 Personen aufzustocken, scharf kritisiert, ist zwar richtig. Jedoch sollte sie den Mund nicht zu voll nehmen. Die österreichische Bundesregierung ist nämlich genauso aufgebläht und könnte mit deutlich weniger Posten das Auslangen finden. Doch Sparwille ist auch hier nicht vorhanden. Die Logik von EU-Budgetkommissar Serafin, dass mehr Aufgaben und mehr Geld automatisch mehr Beamte bedeuten muss, ist absolut nicht nachvollziehbar und klingt für mich vielmehr nach einer billigen Ausrede. Denn das EU-Budget steigt ja bekanntlich alleine schon dadurch, dass es inflationsbedingt jährlich erhöht wird. Und in welchem Kontext der Krieg in der Ukraine mit dem Personalstand in Brüssel stehen soll, erschließt sich ebenso wenig. Kein Wunder, dass dieser Brüsseler Verwaltungsmoloch auf immer mehr Kritik stößt. Wer noch immer der felsenfesten Meinung ist, die EU sei ein Segen für Österreich, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen.
Ingo Fischer, Lavamünd
Erschienen am So, 26.4.2026
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