Das ist ein sehr interessantes Thema. Ich hatte kürzlich eine Diskussion mit meinem 14-jährigen Sohn, der das übliche Argument der „Gleichberechtigung“ anführte. Ich weiß nicht genau, wer oder was ihn in dieser Hinsicht geprägt hat. Man muss sich fragen: Wo bleibt die Gleichberechtigung, wenn es um gleiche Bezahlung, Kinderbetreuung und den Haushalt geht? Aber das nur am Rande. Der Kernpunkt ist: Sollte die Wehrpflicht auch für Frauen eingeführt werden, hätten Frauen beruflich vermutlich noch schlechtere Chancen als ohnehin schon. Ist eine Frau jung, wird bei der Einstellung oft der männliche Bewerber bevorzugt, da die Frau schwanger werden könnte. Hat sie bereits Kinder, sieht es nicht besser aus: Wegen der Familie kann sie meist nur in Teilzeit arbeiten, ist weniger flexibel und fällt aufgrund von Betreuungspflichten öfter aus. Wenn nun zusätzlich noch die Wehrpflicht hinzukommt, wird sich das kaum positiv auf ihre Karriere auswirken.
Heike Hofer, per E-Mail
Erschienen am Di, 10.3.2026
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