Der Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit, Marius Borg Høiby, ist volkstümlich ausgedrückt ein verwöhnter königlicher Fratz, der ein Leben in Saus und Braus lebte. Er wird im Gerichtssaal plötzlich zum Unschuldslamm. Wilde Partys, Drogen, Feiern bis zum Abwinken gehörten zu seinem Leben. Doch nun steht der Vorwurf mehrerer Vergewaltigungen im Raum. Eine von ihm mutmaßlich vergewaltigte Frau behauptet vor Gericht, 2018 bei einer Party von ihm unter Drogen gesetzt worden zu sein. Die mutmaßliche Vergewaltigung wurde auf dem Handy von Høiby entdeckt. Der 29-Jährige wirkte bei seiner Aussage sehr nervös. „Sehr wenige können sich mein Leben vorstellen“, sagte Marius Borg Høiby am zweiten Prozesstag vor den drei Berufsrichtern und brach in Tränen aus – weiter: „Ich war in Norwegen nur als der Sohn von Mama bekannt und hatte ein großes Bestätigungsbedürfnis, das hat sich in Sex, Alkohol und so weiter geäußert“. Wegen diesem „und so weiter“ steht er nun vor Gericht. Man kann nur hoffen, dass es eine gerechte Strafe gibt, trotz Rosenkranz und Tränen.
Gerhard Forgatsch, Wien
Erschienen am Di, 10.2.2026
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