Man kann angesichts des amikalen Umgangstons zwischen US-Präsident Trump und dem ukrainischen Staatschef Zelenskij in Mar-a-Lago vielleicht meinen, das Treffen sei einigermaßen geglückt. Doch nur weil man sich respektvoll begegnete, darf man nicht übersehen: Vor dem Treffen mit Zelenskij hatte Trump wieder ausführlich mit Kreml-Chef Putin gesprochen, dem er daraufhin die Bereitschaft zum Frieden attestierte. Das Gegenteil ist der Fall: Putin hatte vor dem Florida-Gipfel demonstrativ gedroht, wenn die Ukraine ihre – noch nicht einmal ganz von den Russen eroberten – Ostgebiete nicht freiwillig hergebe, werde „Russland alle Probleme mit Gewalt lösen“. Es ist aus meiner Sicht daher eine Illusion, zu glauben, dem Frieden nahe zu sein. Kreml-Chef Putin will den kompletten Donbass, und solange er ihn nicht bekommt, geht der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine unvermindert weiter. Und was macht Europa? Man versucht es durch die Unterstützung mit Waffen und Geld. Dabei geht man das Risiko ein, seine eigene Wirtschaft weiter zu zerstören.
Ingo Fischer, Lavamünd
Erschienen am Di, 30.12.2025
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