Kurt Seinitz findet in seiner „Klartext“-Kolumne unter dem Titel „Mit Russland die Ukraine ausbeuten“ wieder einmal deutliche Worte, die dringend angebracht sind: Wie sollen Moskau und Kiew je auf einen grünen Zweig kommen, wenn sie schon zum Begriff „Sicherheit“ grundsätzlich andere Vorstellungen haben? Frieden wird es erst dann geben, wenn beide Seiten die Kämpfe eingestellt haben. Da kommt man nicht hin, wenn man nicht einen tragfähigen Kompromiss findet. Kreml-Chef Putin scheint es dabei völlig egal zu sein, ob er seine Ziele mit oder ohne Waffengewalt erreicht. Die USA wollen an die ukrainischen Rohstoffe und brauchen dafür den Frieden. Und die handlungsunfähige EU sieht sich ausgeschlossen und muss sehen, dass sie zumindest den Fortbestand ihrer Rüstungsgeschäfte sichert. Einen Frieden in der Ukraine sehe ich – trotz Verhandlungen – noch immer in weiter Ferne.
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