Eine Hiobsbotschaft vom Arbeitsmarkt jagt die andere, und zuletzt wurde man mit der Meldung konfrontiert, dass der Autozulieferer Bosch plant, rund 13.000 Jobs zu streichen, wobei auch Österreich betroffen ist. Merkwürdigerweise hört man trotz des vermeintlichen Fachkräftemangels selten bis nie etwas von Massenaufnahmen neuer Mitarbeiter, aber immer häufiger gibt es Informationen über Massenentlassungen. Angesichts von über 360.000 Arbeitslosen bzw. Personen in Schulung, Zigtausenden joblosen Asylberechtigten bzw. Asylwerbern und zahlreichen Ukraine-Flüchtlingen ohne Arbeit bei steigender Arbeitslosigkeit vom Fachkräftemangel zu fantasieren, ist generell eine kühne These. Dazu kommen noch ältere Arbeitnehmer, die aktiv bleiben, Frauen, die mehr Vollzeit arbeiten wollen, und die europäische Personenfreizügigkeit mit der Möglichkeit, ohne Arbeitserlaubnis hier aktiv zu werden. Da gilt es, mehr als eine halbe Million Menschen dem Arbeitsmarkt zuzuführen bzw. für eine entsprechende Ausbildung zu sorgen, wobei der angebliche Fachkräftemangel eher ein Fachkräfteüberschuss ist oder bald sein wird.
Mag. Martin Behrens, Wien
Erschienen am So, 28.9.2025
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