„In der Pension ist man ja bescheiden. Man sitzt nicht auf den Malediven, wir sitzen am Bankerl, und das geht“, sagt ein anonymer Pensionist im ORF und zeigt Verständnis für die Kanzler-Pensionspläne. Welches Bankerl meint er eigentlich? Das am Friedhof? Viele Pensionisten haben ein Leben lang gearbeitet und wollen jetzt nicht auf der Parkbank vor sich hin vegetieren, sondern reisen, etwas erleben, das Leben genießen. Der Friedhof soll noch warten! Wer sein Leben aktiv gestalten will, sollte das dürfen und nicht so tun, als sei Bescheidenheit gleichbedeutend mit frühzeitigem Hinsetzen und Warten auf den Sensenmann. Offenbar gibt es immer noch jene, die meinen, Pension sei ein Synonym für Resignation.
Hans-Peter Hauer, Haid
Erschienen am So, 7.9.2025
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