Als täglicher Leser der „Kronen Zeitung“ habe ich die „Causa Dr. Brandstetter“ auch in den Medien aufmerksam verfolgt. Verwundert war ich über die heftigen Leserbriefe am 10. August. Entscheidungen der Justiz dürfen kommentiert und auch kritisiert werden! Sie sind aber zu akzeptieren! Für Richterinnen und Richter gehört es zu den schwierigsten Aufgaben, Zeugenaussagen richtig einzuordnen und zu beurteilen! Für den Richter in dieser Causa war dies eine schwierige Aufgabe. Bereits bei den Römern galt der Grundsatz für Gerichtsentscheidungen: „Sine ira et studio“ (ohne Zorn und Eifer, eine Entscheidung ohne Parteinahme, Anm.). Ich weiß selber aus eigener jahrzehntelanger Berufserfahrung, wie unterschiedlich Zeugenaussagen selbst bei einem kleinen Verkehrsunfall sein können. Ich kann aus langer Zusammenarbeit und Erfahrung mit unserer Justiz nur anerkennend sagen: „Sie braucht keinen Vergleich mit der Welt zu scheuen!“ Menschen, die weder den genauen Sachverhalt kennen noch bei der Hauptverhandlung dabei waren, spielen sich als „Ersatzrichter“ auf! Mit mir haben sich viele über diesen verdienten Freispruch gefreut!
Mag. Dr. Franz Prucher, Hofrat i. R., Ministerialrat i. R., per E-Mail
Erschienen am Do, 21.8.2025
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