Im November wurde in Rumänien die Präsidentschaftswahl abgehalten. Wahlsieger wurde unerwartet ein angeblich rechtsradikaler und russlandfreundlicher Kandidat. Wegen Verdacht der Wahleinmischung wurde die Wahl annulliert und der siegreiche Kandidat von der Wahl ausgeschlossen. Er darf nicht mehr als Kandidat antreten. Jetzt wurde wieder gewählt, und ein Kandidat trat sozusagen als Ersatz für den gesperrten Sieger der annullierten November-Wahl an – und gewinnt mit mehr als 40% der Stimmen. Auch der jetzige Sieger wird in den Medien als prorussisch und als extrem rechts bzw. rechtsextrem bezeichnet. Er ist aber nicht annähernd so charismatisch wie der gesperrte Kandidat. Ob es der jetzige Sieger schafft, auch die Stichwahl zu gewinnen und Präsident zu werden, wird sich zeigen. Es ist kaum davon auszugehen, dass auch dieser Wahldurchgang wegen des unerwünschten Siegers annulliert wird. Nur, ein Sieg des angeblich rechtsextremen und russlandfreundlichen Kandidaten in der Stichwahl im Vorjahr war ja auch nicht sicher. Also stellt sich wegen der Annullierung und des Ausschlusses des siegreichen Kandidaten von November die Frage: Hat’s was gebracht?
Josef Höller, per E-Mail
Erschienen am Fr, 9.5.2025
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