Ich kann die Ankündigung, per 1. Mai 2025 die Gebühr für den täglichen Bezug Ihres Blattes den allgemein gestiegenen Kosten anzupassen, durchaus nachvollziehen. Darüber hinaus weckt der Begriff „Kronen Zeitungs“-Abo quasi als Schlüsselwort in mir Erinnerungen an meine bedeutendste Entscheidung, die ich je getroffen habe. Bis zum 42. Lebensjahr war ich überzeugter Junggeselle und hatte ernsthaft vor, dies auch in Zukunft zu bleiben. Jedoch lernte ich kurz darauf bei einer Geburtstagsfeier im Freundeskreis eine junge Frau kennen, die durch ihre positive Ausstrahlung spontan mein Interesse erweckte. Ich begann in der Folge um ihre Gunst zu werben und war darin erfreulicherweise nach hartnäckigen Bemühungen letztendlich erfolgreich. Zum ersten Mal geriet mein Vorhaben, für immer ledig zu bleiben, ins Wanken. Ich befand mich jedoch, wie es der Volksmund so treffend ausdrückt, noch immer im Wiglwagl. Als mir aber meine neue Freundin beim ersten gemeinsamen Frühstück zum ausgezeichneten Kaffee obendrein auch noch die aktuelle Morgenausgabe Ihrer Gazette servierte und sich dadurch indirekt als „Kronen Zeitungs“-Abonnentin zu erkennen gab, war es um mich geschehen, und ich verwarf im selben Moment meine damalige Lebensplanung. Noch vor dem Verzehr des liebevoll zubereiteten Butterkipferls unterbreitete ich ihr einen Heiratsantrag, den sie allerdings erst nach drei Wochen, in denen sie mich zappeln ließ, zu meiner Freude annahm. Bald darauf erfolgte unsere Hochzeit, als Beginn einer jahrzehntelangen glücklichen und harmonischen Ehe bis zum heutigen Tage. Das schicksalhafte „Krone“-Abo war uns in diesen Zeiten stets ein treuer Begleiter.
Herwig Sembol, St. Georgen an der Gusen
Erschienen am Sa, 3.5.2025
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