Das freie Wort

Handy an, Welt aus?

Mit großem Interesse habe ich den Artikel von Frau Münzer und Herrn Poyer über Kinder und Handys gelesen, der am 6. 4. in der „Kronen Zeitung“ veröffentlicht wurde. Die Tatsache, dass das Belohnungszentrum im Gehirn des Menschen durch den Konsum von sozialen Medien ab der ersten Sekunde stimuliert wird und dadurch psychischer Stress entsteht, stimmt mich nachdenklich, und genau aus diesem Grund schreibe ich Ihnen. Ich verstehe, dass Eltern ihre Kinder ständig erreichen oder kontrollieren möchten. Auch Kinder kann ich verstehen, wenn sie es cool finden, mit dem Handy Fotos zu machen, zu zocken oder mit Freunden schreiben zu können. Denn in der heutigen Zeit ist das Handy wie eine Fernbedienung für das Leben. Notwendig? Nein, da das Handy kein Ersatzgerät für soziale Kontakte sein darf. Ich finde, dass die Suchtgefahr für Kinder in sozialen Medien viel zu groß ist. Oft hängt man viel zu lange am Handy, swipt stundenlang durch TikTok oder zockt, bis der Akku leer ist. Ich kenne das von mir selbst – plötzlich ist eine Stunde weg, nur weil man „kurz reinschauen“ wollte. Gefangen im digitalen Spinnennetz! Sehr geehrte Eltern, helfen Sie den Kindern, aus der Handyfalle herauszukommen. Stellen Sie gemeinsam mit Ihren Kindern Regeln für die Handynutzung auf, und fordern Sie auch mal eine „Offline-Zeit“ ein. Digital ist cool, aber das echte Leben ist auch nicht schlecht.

Philipp Friessnegger, Schüler, Viktring

Erschienen am Di, 8.4.2025

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