Drittes Jahr Rezession: Europa allgemein und Deutschland speziell, durch die starke wirtschaftliche Verflechtung auch Österreich, befinden sich im Panikmodus. „Harte Zeiten“ werden durch permanent „schlechte Nachrichten“, wie Klaus Herrmann schreibt, manifestiert. Krisen der letzten Jahre haben ein negatives Wirtschaftsklima ausgelöst, die Rezession prolongiert. Private konsumieren weniger. Unternehmer üben Zurückhaltung bei Investitionen und Beschäftigung, Familiengründungen sind rückläufig. Alles schlecht für die Zukunft des Landes. Solange Erwartungen gedämpft sind und negative Nachrichten dominieren, wird sich nicht viel ändern. Es ist nicht zuletzt Staatsaufgabe, im Sinne eines maßhaltenden Keynesianismus mit effizienten inlands- und konjunkturwirksamen Ausgaben und sonstigen Maßnahmen für positive Impulse und Erwartungen zu sorgen.
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