ORF-Stiftungsratschef Lothar Lockl schlägt also Alarm und warnt, dass im Falle neuer Belastungen Landesstudios und private Medien in Gefahr seien. So vehement ich die ORF-Haushaltsabgabe ablehne und Änderungen bei der Programmgestaltung befürworte, so sind die Landesstudios aus meiner Sicht ein unverzichtbarer Bestandteil des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Regionale und lokale Nachrichten stoßen auf reges Interesse und haben daher auch eine Existenzberechtigung. In meinem Fall zählt beispielsweise ,,Kärnten heute'' zum absoluten Pflichtprogramm. Ich finde, dass es beim ORF genügend Sachen gibt, auf die man als Gebührenzahlender liebend gern verzichten würde. Formate wie beispielsweise „Dancing Stars“, bei welchem die Promis schöne Gagen kassieren, könnte man ersatzlos streichen. Ebenso könnten die zahlreichen Co-Kommentatoren bei Sportübertragungen deutlich reduziert werden. Zudem sind, ohne eine Neiddebatte führen zu wollen, die enthüllten Topgehälter im ORF eine Sauerei. Der ORF muss endlich die richtigen Prioritäten setzen!
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