Fast zwei Drittel (66,6%) der Österreicher haben sich am 12. Juni 1994 für den EU-Beitritt ausgesprochen. Heute jedoch gehören wir zu den Ländern mit der höchsten EU-Skepsis in der Union. Trägt daran vielleicht das Personal eine Mitschuld? Fünf lange Jahre sieht und hört man von unseren EU-verliebten Europaparlamentariern rein gar nichts. Jetzt, wenige Tage vor der Europawahl, sind sie allgegenwärtig, in den Medien und gelegentlich auch persönlich vor allem bei dafür geschaffenen Veranstaltungen – z. B. beim Bad in der Menge, gleichsam als Gesichtswäsche! In Brüssel sind bekanntlich nur kritikzahme Ja-Sager gefragt. Parteien und deren Vertreter, die die EU auf ihre ursprünglichen Konzepte – nämlich auf ein Wirtschaftsbündnis von Vaterländern – zurückführen möchten und keine Sozial- bzw. Militärunion haben möchten, werden in das rechte Eck gestellt und ausgegrenzt! Mit der Europawahl können wir das wichtigste EU-Gremium, nämlich die Kommission, sowieso nicht wählen, denn die wird von den „Großen“ (Deutschland, Frankreich,) in den Hinterzimmern ausgeschnapst. Im Europaparlament gibt es die obligaten Klubs der Parteien sowie den Klubzwang. Im Plenum des EU-Parlaments werden die gesetzlichen Vorgaben der Kommission – ähnlich den nationalen Parlamenten – lang und breit debattiert und dann „abgesegnet“. Von allen EU-Organen könnten im EU-Rat die Mitgliedsstaaten am ehesten etwas bewirken, nämlich dann, wenn die Regierungschefs vom „Vetorecht“ Gebrauch machen (würden). Leider waren alle österreichischen Bundeskanzler seit 1994/95 schon bisher viel zu EU-hörig und sind es noch immer! Man zerstört lieber im Namen der EU unsere Neutralität durch Russlandsanktionen und durch die Beteiligung an der NATO-Aufrüstung (z. B. Sky Shield)!
Mag. Anton Bürger, per E-Mail
Erschienen am Fr, 7.6.2024
Liebe Leserin, lieber Leser,
die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen das krone.at-Team
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
Weitere Leserbriefe
18.4.2026keyboard_arrow_downDatum auswählen
Für den aktuellen Tag gibt es leider keine weiteren Leserbriefe.
Liebe Leserin, lieber Leser,
die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.