So lustig es auch war, als Peter Klien in seiner Satire-Sendung „Gute Nacht, Österreich“ die grüne Spitzenkandidatin für die EU-Wahl, nämlich die blutjunge Lena Schilling, aufs Glatteis führte, so traurig ist doch die Erkenntnis daraus. Verglichen mit einer Matura, hat sich die Schülerin Schilling als Wahlfach „Europa“ gewählt und ist dann scheinbar keine Minute zum Lernen gekommen und hat daher in ihrem „Spezialgebiet“ vollkommen versagt. Im Maturazeugnis müsste dann eigentlich stehen „Leider nicht bestanden“. Aber wie die Praxis im Europaparlament zeigt, ist Wissen eine vollkommen zu vernachlässigende Größe, im Gegenteil, in manchen Fällen sogar kontraproduktiv. Wenn man da außer kein Wissen auch noch kein Gewissen hat, sind eigentlich alle Voraussetzungen für einen erfolgreichen Europaparlamentarier gegeben. Es genügt, wenn man zum richtigen Zeitpunkt die linke Hand aufhält und dafür im Gegenzug die rechte Hand zur Abstimmung hebt. Da kommt man dann schon gut über die Runden, man darf sich halt nur nicht dabei erwischen lassen. Somit steht auch der steilen Karriere der Lena Schilling im Europaparlament nichts im Wege!
Gerhard Hintermeier, St. Pölten
Erschienen am Mi, 6.3.2024
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