Der einst so große Strabag-Tycoon Haselsteiner (früherer Trend-„Mann des Jahres“) ist dem Blender René Benko (mehrmals Trend-„Mann des Jahres“) erlegen. Offensichtlich trieb das schlechte Gewissen den „2 Minuten, 2 Millionen“-Mann Haselsteiner vor die TV-Kameras, neben viel Geld steht wohl seine Reputation auf dem Spiel. Und nur um ihn selbst ging es dem ständig nach Anerkennung ringenden Baumeister. Den Hinweis von Armin Wolf, Teil der größten Pleite Österreichs zu sein, spielte er eloquent runter: Er selbst sei geschädigt, aber es habe ja bei Benkos Signa-Pleite keine Kleinanleger getroffen, alles daher halb so wild. An die Tausenden Existenzen, die ruiniert wurden, weil von Benko auf die Straße gesetzt, denkt er nicht. Familien, die viele Jahre für die Kauf- und Möbelhäuser gearbeitet haben, stehen jetzt vor dem Nichts. Sie sind Opfer gigantischer Immobilienspekulation zweier Tiroler Betonjongleure, Haselsteiner und Benko. Auch das Geld der Steuerzahler, das in die Signa-Betriebe geflossen und verloren ist, wird nicht erwähnt. Wir Steuerzahler sind die Geschädigten. Benko hat eine Blutspur durch den Arbeitsmarkt gezogen, und Haselsteiner war ein wichtiger Investor dabei. Auch dem so gerne bissigen Wolf fiel dazu keine Frage ein. Die ORF-Sendung bot ein unwürdiges Schauspiel eines gefallenen Bau-tycoons, der Fehler eingestand, dem der ORF aber die Möglichkeit bot, sich als Opfer im Signa-Drama zu gerieren.
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Erschienen am Fr, 26.1.2024
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