Die verzerrte Debatte um das Beiß- und Angriffstraining bei Hunden von Privathaltern ist unerträglich. Uns Tierschützern wird von einigen wenigen sogenannten Hundetrainern, die nur sehr laut sind, laufend vorgeworfen, wir würden uns mit der Thematik nicht auskennen. Bei Tierschutz Austria betreiben wir Österreichs größtes Tierheim, beschäftigen selbst viele gut ausgebildete Hundetrainer und sind mit vielen Experten im Austausch und immer auf dem aktuellsten wissenschaftlichen Stand. Laut den selbst ernannten Hundetrainern wolle der Tierschutz den sogenannte Gebrauchshundesport komplett verbieten. Es wird mit Vergleichen gearbeitet, dass man nicht einmal mehr „ein Stöckchen werfen“ dürfe. Leider werden hier Dinge mit Absicht vermischt. Der Gebrauchshundesport besteht aus drei Teilen, wovon die ersten zwei die Fährtensuche und die Unterordnung betreffen und weitgehend unbedenklich sind. Wir kritisieren die dritte Disziplin – die sogenannte Schutzarbeit, denn hier lernt der Hund, auf Kommando anzugreifen und zuzubeißen. Viele Liebhaber dieses „Sportes“ argumentieren, dass „Schutzhunde“ besonders gehorsam seien. Jedoch ist der Ansatz, den Hund „scharf“ machen zu wollen – ihn also bewusst zum Zubeißen in einen Schutzarm zu bringen – abzulehnen! Denn Fehler im Training oder Verwechslungen der Auslöser für das Angriffsverhalten können niemals ausgeschlossen werden, was fatale Folgen haben kann. Bei aller Bereitschaft für eine inhaltliche und argumentative Diskussion lehne ich die aktuellen Methoden der Auseinandersetzung ausdrücklich ab. Wenn selbst ernannte Experten unsere Büroangestellten telefonisch einschüchtern, verunglimpfen und drangsalieren und die Gespräche dabei aufgezeichnet und später mit Klarnamen auf Social Media veröffentlicht werden, ist eine Grenze erreicht!
MMag.a Dr.in Madeleine Petrovic, Präsidentin Tierschutz Austria
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