Wenn der Hut brennt, wird selbst den hartgesottensten Realitätverweigerern bewusst, mit dem Feuer unprofessionell umgegangen zu sein. Selbst eine grüne Ministerin ist unter enormem Druck im Hinblick auf nahende Wahlen bereit, von ihren schlecht durchdachten Umweltmaßnahmen eine Fußbreite abzuweichen. Dies ist extra blamabel, weil sie ihre Maßnahmen als einzige Möglichkeit gegen den Untergang der Menschheit und Strafzahlungen an die allmächtige EU darstellte. Die Förderungslotterie soll durch Verzicht auf die Mehrwertsteuer ersetzt werden. Die Firmen werden sich freuen und das Geld einstecken. Auf die Idee, die Rechnungen einzureichen und die angefallene Mehrwertsteuer dem Antragsteller zu überweisen, bräuchte man einen praxisbezogenen Blick. Um solche Schritte zu überdenken, ist eine Legislaturperiode zu kurz. Ein chinesischer Philosoph (Laotse) soll sinngemäß gesagt haben: „Es ist besser, nichts zu tun, als mit viel Mühe nichts zu schaffen.“ Würde Irren nicht als menschlich gelten, wäre es mir peinlich, zur Gründungszeit der Grünen mit ihnen sympathisiert zu haben.
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