War die prozentuelle Erhöhung der Pensionen schon in normalen (Entschuldigung für dieses Wort) Jahren eine immer wiederkehrende Ungerechtigkeit, ist dieses System der Prozenterhöhung bei einer durch die hohe Inflation bedingten heurigen Erhöhung von 9,7% für alle Pensionen schlicht gesagt obszön und pervers. Bei einer niedrigen Pension von 1000 Euro ergibt das eine Erhöhung von nicht ganz 100 Euro, bei einer durchschnittlichen ASVG-Pension von ca. 2000 Euro eine Erhöhung von unter 200 Euro. Bei den allseits bekannten Luxuspensionen, die sich von unseren Politikern immer noch niemand anzutasten getraut, ergibt das zwischen 500 und 1500 Euro Erhöhung pro Monat. Und da rede ich noch gar nicht von den unmoralischen Privilegienpensionen in einer Nationalbank, beim ORF oder den staatlichen Energieversorgern, wo diese Erhöhung noch viel größer ausfällt. Gibt ein pensionierter Hofrat mit seiner 10.000-Euro-Pension tatsächlich um 1000 Euro mehr im Monat für seinen persönlichen Warenkorb aus als im Vorjahr? Lächerlich! Hat in unserer Politikerkaste wirklich niemand mehr einen Funken soziales Gewissen, dass eine derartige himmelschreiende Ungerechtigkeit zugelassen wird. Wo ist der Aufschrei der Sozialdemokraten und der Grünen, die permanent lautstark betonen, unermüdlich für die Interessen der „kleinen“ Leute zu kämpfen. Kleine Pensionen gehören längst mit ordentlichen Sockelbeträgen erhöht, dann bis zur ASVG-Höchstpension prozentuell, um den Versicherungsgedanken im Pensionssystem aufrecht zu erhalten. Aber darüber darf es wieder nur Fixbetragserhöhungen geben, die der Erhöhung der ASVG-Höchstpension entsprechen. Nur so kann ein wenig Gerechtigkeit in unser Pensionssystem Einzug halten.
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