Wir in diesem Land retten Bären aus Ländern, in denen sie unter furchtbaren Bedingungen gehalten werden, wir setzen uns für Streunerhunde und -katzen ein, wir treten gegen Tiertransporte auf den Plan, und wir stellen jegliche Art von Tierquälerei an den Pranger. Und das ist auch gut so und wird von mir als tierliebendem Menschen sehr begrüßt. Ich frage mich, wie es möglich ist, dass ein Bauer nachweislich seit Langem seine Nutztiere quält, sie derart vernachlässigt, dass sie in ihrem eigenen Dreck unter unbeschreiblichen Qualen verenden. Der Fall wurde öffentlich gemacht, Gott sei Dank gibt es auch Einrichtungen, die nicht wegschauen, aber was sind die Konsequenzen? Genau genommen nichts! Es gab zwar eine Gerichtsverhandlung, diese endete mit einer Diversion. Der betreffende Tierquäler muss zwar eine Zeit lang Sozialdienst leisten, aber er darf weitermachen wie bisher. Er hält seine Nutztiere weiter unter denselben Bedingungen wie zuvor. Und was macht die Behörde? Sie schaut zu! Argumentation: Der zuständige Tierarzt kontrolliert den Betrieb ja eh regelmäßig, und die Zustände werden besser. Das Ganze ist einfach ein Skandal und stinkt zum Himmel! Hier muss ein Tierhalteverbot ausgesprochen und dieses auch kontrolliert werden! Nur so können wir erreichen, dass solche Zustände der Tierquälerei bei uns keine Zukunft haben.
Rudolf Fritz, St. Pölten
Erschienen am So, 30.4.2023
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