Das französische Pensionsrecht ist dringend reformbedürftig. Auch wenn die von den Gewerkschaften aufgewiegelten Massen auf die Straße gehen: Eine Verlängerung des Pensionsalters ist – und zwar vor allem mit Blick auf die Zukunft! – dringend nötig. Was sind schon zwei Jahre Verlängerung mit sozial sicher verträglichen Einschleifregeln. Macron hat die Gesetzesänderung durchgesetzt – er braucht ja keine Wahl mehr zu gewinnen! Das französische Staatsbudget wird es ihm langfristig danken. Auch in Österreich – einem (noch) vorbildlichen Sozialstaat – wäre eine Reform in diesem Bereich immer dringender. Die Lebenserwartung steigt, und das Pensionsalter wird weiterhin unten gehalten, die „formale“ Altersgrenze von 65, die kaum jemand mehr als Aktiver erreicht, wird nicht angerührt. Keine politische Partei greift dieses heiße Eisen an, denn das würde geradewegs in ein Wahldesaster für diese Gruppierung münden, und auch bei uns würden irregeführte Massen auf die Straße gehen. Jeder Diskussionsansatz wird im Keim erstickt. Der Wirtschaftsminister will über die Teilzeit und ihre Folgen für die Alterspension reden, Totschlägerargument „Alleinerziehende“, als ob das die wirklichen Probleme der Teilzeitarbeit wären! Quo vadis, Austria!
Günter Braun, Wien
Erschienen am Mo, 17.4.2023
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