Britische Ärzte verlangen eine Gehaltserhöhung von 35%. Klingt viel, aber interessant ist die Begründung. Seit Jahren wurden die Gehälter der Ärzte weit unter der Inflationsrate „angepasst“, also gibt es viel aufzuholen. Denken wir jetzt an die Pensionen. Die werden seit Jahren weit unter der Inflationsrate – oder gar nicht – erhöht, obwohl es zu vielen anderen Schlechterstellungen der Pensionisten gekommen ist. Pensionsreformen sind die harmlosen Namen für weiteren Pensionsraub. Wenn man die Differenz der Pensionserhöhungen mit den Inflationsraten der letzten Jahre errechnet, müssten die meisten Pensionen verdoppelt werden – nur die Pensionen der Menschen, die wenig oder nichts in die Pensionsversicherung einbezahlt haben, bekommen eine kräftigere Erhöhung. Wie bei uns seit Jahren üblich, wird der Fleißige bestraft und der Arbeitsunwillige belohnt – oder damit aus aller Welt zu unseren Sozialtöpfen gelockt. Lange kann das nicht mehr gut gehen. Meine Pension (52 Beitragsjahre ASVG mit Höchstbeiträgen) wurde um ca. 3% netto erhöht. Den Rest hat der Staat sofort in Form von Steuern und Abgaben „aufgefressen“. Die Stromkosten haben sich in 18 Monaten fast verachtfacht, und alle Lebenshaltungskosten stiegen kräftig, höher, als die Inflationsrate angibt. Dafür leben die Regierenden in Saus und Braus, fliegen in der ganzen Welt umher und verteilen unsere Steuermilliarden mit beiden Händen – nur für das eigene Volk haben sie nichts über.
Stephan Pestitschek, Strasshof
Erschienen am So, 16.4.2023
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