Um die SPÖ-Umfrage nicht ganz zur Farce werden zu lassen, wurde das Feld von 73 Bewerber/innen auf drei zusammengeschrumpft. Ich bin zwar kein SPÖ-Abstimmbürger, aber trotzdem meine ich, dass Andreas Babler die besten Chancen hat, weil er unverbraucht und unbeschädigt in die Abstimmung geht. Nur seine Forderung nach einer 32-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich kann ich nicht ganz nachvollziehen. Weniger arbeiten und gleich viel verdienen – das wird sich bei den meisten Arbeitgebern nicht ganz ausgehen. Das Manko soll der Staat ausgleichen, meint er, denn der hat erst jetzt gießkannenmäßig schlappe 47 Milliarden Euro Coronaunterstützung ausgeschüttet, und da wird er ja wohl auch was für die arbeitende Bevölkerung erübrigen können! Babler übersieht dabei aber, dass der Staat das Corona-Geld nicht hatte, sondern sich am Kapitalmarkt bedienen musste, was in der Nullzinsphase günstig war, aber bei 3,5% Leitzinssatz nicht mehr günstig ist. In Wahrheit würde er sich auf Jahrzehnte hinaus verschulden, unsere Nachkommen müssten das erst erarbeiten. Beim Vorschlag des Herrn Babler beißt sich die Katze in den Schwanz!
Josef Blank, Elsbethen
Erschienen am Sa, 15.4.2023
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