Das Gedränge in der SPÖ um den „Schleudersitz“ als Parteivorsitzende(r) kann man nur noch als Masochismus bezeichnen, denn wer sich das antun will, braucht nicht nur gute Nerven, sondern auch eine gewaltige Portion an Optimismus. Egal, wer die Mitgliederbefragung gewinnen wird: Diverse „Parteifreunde“ werden sich gleich wieder als „Sesselsäger“ betätigen – und das in einer Gesinnungsgemeinschaft, die einst für ihre Parteidisziplin bekannt war! Hoffentlich sieht Bruno Kreisky im Jenseits nicht, was aus seiner SPÖ geworden ist, denn es ist schade um diese Partei, die so viel für die arbeitenden Menschen erreicht hat. „Völker, hört die Signale“ – denn das betrifft uns alle!
Franz Weinpolter, per E-Mail
Erschienen am So, 26.3.2023
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