Sie kriechen aus den „SPÖ-Kandidaten-Löchern“ und „überschwemmen“ das Angebot jener, die sich plötzlich alle bemüßigt fühlen, die SPÖ in die „richtige Richtung“ zu leiten. Vollkommen Unbekannte fühlen sich auf einmal „berufen“, den Führungsanspruch zu stellen. Herzzerreißende Worte von Traiskirchens Bürgermeister Andreas Babler: „Die SPÖ ist Teil meines Lebens, und es tut mir weh, was wir mit dieser Partei aufgeführt haben.“ Ist das alles, Herr Babler? Diese banale Kritik rechtfertigt Ihre Kandidatur noch lange nicht. Auch ein vollkommen unbekannter Bewerber – Berthold Felber (69), Unternehmer aus Oberpullendorf: „Ich trete an, um den schlechten Zustand der SPÖ zu verbessern.“ Er ist unzufrieden mit Doskozil: „Glauben Sie, dass alle Burgenländer mit dem Landeshauptmann zufrieden sind? Das ist wohl ein Scherz.“ Felber ist seit den 70er-Jahren SPÖ-Mitglied. Für Felber genügt es nicht, nur zu kritisieren. Er verwendet ein Schlagwort, das in der Politik sehr beliebt ist – „Verantwortung übernehmen.“ Es hat noch nie eine/n Politiker/in gegeben, die für das, was sie gemacht hat, jemals die Verantwortung übernommen hat. Ein Rücktritt hat nichts mit Verantwortung zu tun.
Gerhard Forgatsch, Wien
Erschienen am So, 26.3.2023
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