Wer nicht von klein auf Tag für Tag in der Gemeinschaft Gleichaltriger unter Leitung und Aufsicht eines/r geschulten Pädagogen/Pädagogin aufgewachsen ist, Schulbildung und Gemeinschaft erfahren hat, wird, was ihm/ihr fehlt, im späteren Leben nicht mehr aufholen. Und es geht nicht in erster Linie um Wissensvermittlung, nein, viel wichtiger ist das Sich-Einfügen in eine Gemeinschaft, das Abwägen von Rücksichtnahme und Selbstbehauptung und die Anerkennung von Autoritäten. Nein, Wissen kann auch ein/e Analphabet/in sich noch später erwerben, z. B. in einem bestimmten Fachgebiet, aber wenn er/sie Zusammenleben in seiner/ihrer Entwicklungszeit nicht erlebt hat, dann wird er/sie sich und die Gesellschaft sich mit ihm/ihr wahrscheinlich immer schwertun. Wir können es leider jeden Tag mitbekommen – wenn wir nur wollen: Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr bzw. was Gretel nicht lernt, lernt Margarete nimmermehr. Und das gilt ganz besonders für die Fähigkeit zu einem möglichst konfliktfreien Zusammenleben in der Gesellschaft! Das sei Integrations-Träumern/Träumerinnen ganz besonders ins Stammbuch geschrieben!
Peter F. Lang, Wien
Erschienen am Do, 23.2.2023
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