Deutschland benötigt für die an die Ukraine gelieferten Flugabwehrkanonenpanzer Gepard dringend 35-mm-Munition, um die Einsatzbereitschaft zu gewährleisten. Sie sind die wirksamste Waffe in der Ukraine gegen Kamikaze-Drohnen und werden künftig zum Fliegerabwehrschutz der Kampfpanzer Leopard 2 eingesetzt. Der deutsche Gepard besteht aus Schweizer Technik: einer Oerlikon-35-mm-Zwillingskanone und der dazugehörenden Munition. Die neutrale Schweiz lehnt eine Munitionslieferung aufgrund des Kriegsmaterialgesetzes ab. Der deutsche Bundeskanzler Olaf Scholz erhielt auch vom brasilianischen Präsidenten Lula da Silva für eine Lieferung von Munition an die Ukraine eine klare Absage. Gerade Fliegerabwehrkanonen verschießen viele Granatpatronen, schließlich werden Luftziele mit langen Feuerstößen bekämpft. Niemand weiß, wie jetzt die Anschlussversorgung mit 35-mm-Munition in den ukrainischen Streitkräften ausschauen soll. Deutschland zweifelt an der Schweizer Rüstungsindustrie, und Rheinmetall baut die Munitionsherstellung aus. Die westlichen Waffenproduzenten beginnen mit der Kriegswirtschaft. Aber das braucht Zeit. Es zeigt sich, man sollte keine Waffen bei einem neutralen Staat kaufen, Munition und Ersatzteile gibt es nur im Frieden.
Oberst i. R. Kurt Gärtner, Wels
Erschienen am Do, 9.2.2023
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