Die Frage stellt sich nur auf dem Papier. Oppositionelle sind immer im Vorteil, denn sie können jeden Blödsinn verbreiten und dem Volk unterjubeln, Versprechungen abgeben, ohne beweisen zu müssen, dass es funktioniert. Damit können sie die Regierenden in die Defensive drängen, die, zusätzlich zu ihrer Arbeit, die besonders in Krisenzeiten ganz und gar nicht leicht ist, außerdem die Beweislast tragen müssen, die nicht immer gleich greift, oft in der Weitsicht begründet ist und erst später zum Tragen kommt, wenn die Würfel schon neu gefallen sind. Schlechtreden hingegen kann man jede Arbeit sofort, was besonders in Österreich zur Sommer- wie auch Wintersportart der Opposition ausgeartet ist. Dass diese mannigfaltigen Querschüsse sehr viel Geld kosten, Steuergeld wohlbemerkt, spielt weder bei den Oppositionsparteien noch bei gewissen Teilen des Volkes eine Rolle, das in seiner Nibelungentreue zu den jeweiligen Parteien gar nicht so weit zu denken vermag, dass es hier eigentlich um Österreich geht – und nicht um Rot, Blau, Schwarz/Türkis, Pink und andere Farben. Zu lange ist die – nach ihrem Gutdünken eigentlich führen sollende – Partei in Opposition, ohne jemals gelernt zu haben, wie Opposition geht. Dabei hätte sie in dem beiseitegeschafften Jörg Haider einen Lehrmeister, der gezeigt hat, wie man aus der Opposition mitregieren kann. Kickl ist jedenfalls kein Thema. Er ist ein gelernter Basilisk.
Burkhard Luttenberger, per E-Mail
Erschienen am Do, 5.1.2023
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