Das freie Wort

Neujahrsansprache

Die Neujahrsansprache von BP Van der Bellen halte ich für einen Schlag ins Gesicht für jeden einzelnen Österreicher! Den „Wasserschaden“, wie er es nennt, sieht er nicht behoben – und was passiert jetzt? Er hat die Regierung schon im Oktober wegen der zahlreichen ÖVP-Korruptionsaffären dazu aufgefordert, diese „Wasserschäden“ zu beheben. Gibt es jetzt endlich mal Konsequenzen für die Regierung, oder schaut er weiter zu und macht nix? Er spricht von nicht gesetzten Schritten zum Ausräumen der Zweifel an der politischen Integrität – versteht er nicht, dass der Großteil der Österreicher dieser Regierung misstraut? Die aktuell handelnden Politiker können diese Zweifel ohnehin nicht mehr beheben, schlicht und einfach deswegen, weil sie die meisten für handlungsunfähig halten, das zeigen sogar Umfragen! Die Österreicher/innen warten darauf – und er auch. Ja, dann soll er seinen Job machen, die Verantwortlichen zu sich holen und ihnen ein Ultimatum setzen, oder interessiert ihn das nicht? Herbert Kickl hat es treffend gesagt: Van der Bellens Worte seien vergeudete Sendezeit im ORF, und von dieser Regierung könne die Integrität der Politik nicht wiederhergestellt werden – da geb ich ihm recht, einfach deswegen, weil genau diese ReGIERung das Problem ist! Zeit wird es, dass er endlich mal was tut und nicht immer nur wie bei der „Muppet Show“ von oben reinredet; dafür erhält er vom Steuerzahler ein fürstliches Gehalt. Oder will er seine Zeit in der Hofburg einfach nur absitzen? Ich befürchte, es hilft alles nichts und es passiert wieder nichts, da er es aber in seiner Rede verlangt, lasse ich mich gerne positiv davon überraschen, falls er doch mal seinen Job erledigt. Ich wünsche noch ein schönes Jahr 2023 – und nicht vergessen: Viel schlechter kann es eh nicht mehr werden!

Lukas Prummer, per E-Mail

Erschienen am Di, 3.1.2023

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