Ich glaube, man muss nicht unbedingt ein Kurz-Fan sein, wenn man die aufgebauschte Affäre um die Gehaltserhöhung von sage und schreibe 68 Euro monatlich, besonders in Zeiten wie diesen, einfach lächerlich findet. In Graz sind von führenden FPÖ-Granden (es gilt wie üblich die Unschuldsvermutung) über eine Million Partei- und damit Gelder der Steuerzahler verschwunden bzw. es ist nicht nachweisbar, wofür diese enorme Summe verwendet wurde. Zu dieser Causa ist es aber im Blätterwald erstaunlich ruhig, während Frau Thier schon seit Tagen wegen ihrer Gehaltserhöhung durch die Medienlandschaft geschleift wird. Wenn dies die einzigen Sorgen der Opposition sind, dann gute Nacht, Österreich.
Susanne Freigassner-Riederer, per E-Mail
Erschienen am Mi, 26.10.2022
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